Berufschancen

Wenn man in der Schule Französisch gelernt hat, hatte meine Großmutter manchmal gesagt, kann man damit später, wenn alle Stricke reißen, immer noch in den diplomatischen Dienst. Als Kind hatte ich damit nie was anfangen können, ich hatte den Zusammenhang und die Relevanz nicht gesehen und das ganze darum nicht weiter beachtet. Erwachsene, weiß man, sagen gelegentlich merkwürdige Dinge.

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Intelligente Kinder auf dem Dorf hatten es früher schwer. Ich spreche jetzt von dem Früher, als meine Großeltern noch Kinder waren, oder deren Großeltern. Allgemein gab es auf dem Dorf eher wenig Verständnis für Wissensdrang, und außerdem war sowieso kein Geld übrig für diesen ganzen unnützen Tüddelkram, der beim Melken, Pflügen, Ernten usw. nichts half. Außerdem gab es wenig Ressourcen für den Wissenserwerb – über Bibel, Kochbuch und Almanach hinaus wird es noch bis ins 20. Jahrhundert in vielen Haushalten nicht viel Gedrucktes gegeben haben. Bibliotheken gab es auf dem Dorf auch keine, außer vielleicht dem privaten Bücherschrank des Lehrers oder des Pastors.

Bauernjungen konnten mit ach und krach Den Rest des Beitrags lesen »


Im Wald

Aus Asterix und die goldene Sichel weiß ich, dass es in der Nähe von Paris den Bois de Boulogne gibt, irgend so ein Stück Wald. Nichts gegen den Deutschen Wald natürlich, aber immerhin. Die Bäume von Boulogne oder so. Mittlerweile ist das mehr Park als Wald, recht hübsch übrigens.

Wenn jemand in dem zugehörigen Pariser Vorort Boulogne-Billancourt eine Boygroup gründen würde, könnten die sich Boys de Boulogne nennen. Das wäre eine (vermute ich) vage altertümelnde Schreibweise, also urfranzösisch und sprachreinhaltungspolitisch nicht zu beanstanden und dabei trotzdem international verständlich. Man könnte das für des Französischen nicht Mächtige wie mich sicher auch eindeutschen, etwa als Den Rest des Beitrags lesen »