Abseits

fussball

Hatte keine Lust mehr, sich treten zu lassen. Hat sich deshalb ins Grüne verzogen. Vom Ufer aus nicht zu sehen.

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Gedankenspiele

Jetzt ist der Rummel erstmal wieder vorbei. Die Tore sind gezählt, die Fans nach Hause gefahren und in Frankreich ist wieder Alltag. Sommermärchen ade. Mal sehen, was von dem Turnier in Erinnerung bleiben wird – Turn on ULED!, McDonalds Player Escorts, Energy of Azerbaijan, Hisense, Turkish Airlines, Probably …the best in the world, FDJ und Autos, vielleicht auch noch ein bisschen was mit Fußball? Island schmeißt England raus, die Iren singen schön, Jogi Löw wird ertappt, Portugal schafft endlich mal einen Titel.

Falls man 2016 in Zukunft nicht sowieso schon als das Jahr sehen wird, in dem „der Fußball“ überreizt hat, wie die Zeit schreibt, hätte ich da eine Idee: Spinnen wir einfach die Entwicklungen der letzten Jahre anhand einer gedachten Linie weiter – mehr, größer, lauter, bunter. Da geht noch was.

Der UEFA gehören derzeit 55 Nationalverbände an, da ist noch jede Menge Luft für Erweiterungen. Man könnte Den Rest des Beitrags lesen »


Sport im Fernsehen

Ein ganz wichtiger Grund für viele Leute, überhaupt einen Fernseher zu haben, dürfte die Übertragung von Sportereignissen sein. Fußball ganz vorneweg, egal ob Bundesliga, Champions League, Europa- und Weltmeisterschaften – zumindest für männliche Deutsche gehört es – vermutlich spätestens seit dem Wunder von Bern – fast zum guten Ton, Fußball zu kucken.

Dann hat Boris Becker Tennis in Deutschland populär gemacht, und Tennisturniere werden seitdem großflächig live übertragen. Michael Schumacher hat die Formel 1 in Deutschland wieder aus dem Dornröschenschlaf geholt, da geht auch erheblich Sendezeit für drauf. Golf ist in Deutschland nicht so wahnsinnig beliebt, aber wer Leute in komischen Schuhen auf grünem Gras herumstehen sehen mag, schaut sich wohl Golf im Fernsehen an. Mit Bernhard Langer haben „wir“ ja auch einen ansehnlichen Namen im Spiel.

Meine Begeisterung für alle diese Sportereignisse hält sich – man ahnt es sicher – in überschaubaren Grenzen. Am Fußball geht mir die Politik auf die Nerven, wenn fast täglich atemlos, entsetzt oder empört berichtet wird, wer denn nun wieder danebengetreten, falsch gepfiffen, was Dummes gesagt oder was Richtiges nicht gesagt hat. Wer jetzt für wie viel Geld von wo nach wo verkauft wird wechselt – Den Rest des Beitrags lesen »


Rotzjungen

Eine Frage begleitet mich im Prinzip seit dem ersten Fußballspiel, das ich im Fernsehen verfolgt habe. Oder seit ich im Sportunterricht mit einigem Befremden beobachten durfte, wie ein paar von den Tollen (das sind die, die immer die Mannschaften wählen dürfen bzw. als erste gewählt werden) das Gehabe der jeweils aktuellen Fußballstars nachäfften.

Anlässlich der aktuellen Männerfußballweltmeisterschaft kocht diese Frage wieder hoch, und auf Vorschlag meiner Frau schreibe ich die hier mal auf. Vielleicht weiß ja wer eine Antwort.

Also: Warum Den Rest des Beitrags lesen »


Volksetymologie

Immer wieder machen sich Leute Gedanken über die Sprache, die sie sprechen; über die Wörter, die sie benutzen. Wo die Wörter herkommen, was sie wirklich bedeuten und warum das so ist. Manchmal forschen sie nach und versuchen, die Herkunft von Wörtern zu ergründen. Wenn sie keine sprachwissenschaftlichen Kenntnisse haben, sondern sich auf ihre allgemeine Bildung verlassen und auf das, was gern der gesunde Menschenverstand genannt wird, ist das eine Form von Volksetymologie.

Die Ergebnisse halten in der Regel wissenschaftlicher Überprüfung nicht stand und sind manchmal unfreiwillig komisch oder völlig abwegig. Es kann aber auch sehr geistreich und unterhaltsam sein, ich will das deshalb überhaupt nicht schlechtmachen. Ich selbst habe  als Diplom-Übersetzer zwar ein gewisses Maß an einschlägiger Ausbildung, meine sprachwissenschaftlichen Kenntnisse halten sich aber doch in überschaubaren Grenzen. Darum erlaube ich mir hier in der Tradition der Dilettanten auch einmal ein Stück Volksetymologie.

Ich möchte heute das Wort johlen besprechen. Das bedeutet etwa Den Rest des Beitrags lesen »


Rechtzeitig vorglühen

Bald ist wieder Fußball, genauer gesagt, Weltmeisterschaft. Da spielen Jogis Jungs auch wieder mit, und deshalb besteht für Deutschland natürlich unbedingter Mitfieberzwang. Sämtliche Spiele der Nationalmannschaft sowie die ihrer Gruppengegner, der möglichen Gegner im Achtel-, Viertel- und Halbfinale und besonders die der möglichen Finalgegner sind unbedingt live zu verfolgen. Idealerweise unter freiem Himmel vor riesigen Flachbildschirmen oder Leinwänden.

Mit diesen Public Viewings gibt es zwar ein kleines Problemchen – wenn viele Leute zusammen Fußball kucken wird es dabei meistens etwas lauter, und eigentlich darf nach 22 Uhr unter freiem Himmel kein organisierter Lärm über 40dB(A) mehr gemacht werden. Deshalb sind solche Veranstaltungen nach 22 Uhr normalerweise nicht zu genehmigen. Aber das Turnier findet nun einmal in Brasilien statt, mit vier bis sechs Stunden Zeitverschiebung. Viele Spiele werden deshalb überhaupt erst nach 22 Uhr MESZ angepfiffen und wären damit von vornherein nicht publicviewingfähig.

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Die Roten

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Da hat jemand wohl einen schrägen Sinn für Humor. Fragt sich, ob man sich mit dem Kennzeichen auf dem Kennzeichenhalter nach Hamburg traut. Oder nach Hannover…