Lückenfüller

Fußweg, der mit grauen Betonwürfeln nut ca. 8 bis 10 cm Seitenlänge gepflastert ist. Ein Würfel fehlt, die Lücke ist mit einer rissigen, in mehrere kleine Stücke gesprungenen Asphaltfläche geflickt.

Besonders spannend ist solches Pflaster ja normalerweise nicht. Auch die Farbgebung ist eher wenig inspirierend. Aber manchmal gibt es ja doch was zu sehen. Der Asphaltflicken fällt auf, und das scheint ihm unangenehm zu sein, weil er offensichtlich versucht, sein Erscheinungsbild der Umgebung anzupassen. Muss in ein paar Jahren Den Rest des Beitrags lesen »


Parken

Blick auf einen Gehweg; links eine Hecke, rechts Parkplätze rechtwinklig zum Gehweg; ein BMW steht so geparkt, dass die vordere Stoßstange die Hecke berührt und so den Gehweg völlig blockiert.

Auch Parken will gelernt sein. Wer nicht so genau weiß, wo das eigene Auto vorne aufhört, ist mit einem kleineren Modell unter Umständen besser bedient. Das ließe sich dann leichter so abstellen, dass nichts über die Grenzen des Parkplatzes ragt und dem Rest der Welt in die Quere kommt.

Wer nicht so gut sieht und deshalb Schwierigkeiten hat, das Auto korrekt in der Parklücke abzustellen, sollte Den Rest des Beitrags lesen »


Versalzen

Früher hat man ja gegen Eis auf dem Gehweg gern Salz gestreut. Das ist zwar nur so mittelwirksam und hat viele schädliche Nebenwirkungen, aber egal. Es war einfach und billig, und man konnte mit überschaubarem Aufwand der Pflicht nachkommen.

Mittlerweile ist Salzstreuen auf Gehwegen in Deutschland fast überall ausdrücklich verboten. Anwohner müssen die Bürgersteige anderweitig schnee- und eisfrei machen. Erstaunlich viele Läden verkaufen trotzdem Streusalz (und man könnte Den Rest des Beitrags lesen »


Neu zusammengesetzt

Quadratische, diagonal verlegte Gehwegplatten mit den falsch zusammengesetzten Fragmenten einer weißen Linie, mit der früher Gehweg und Radweg getrennt wurden; Ansicht der Linie im Hochformat.

Da wurden irgendwelche Leitungen verlegt, und hinterher haben sie die Gehwegplatten anders verlegt als sie vorher gelegen hatten. Die schöne weiße Linie ist so zu einer Wolke von Einzelteilen zersplittert.

So ungefähr hätte Pablo Picasso vielleicht Den Rest des Beitrags lesen »


Angewachsen?

Puzzleteil, das auf einem gepflasterten Gehweg liegt. Einzelne Fasern sind aus dem Rand ausgefranst und sehen aus wie feine Wurzeln, die sich am Pflasterstein festkrallen.

Auf den ersten Blick nur ein einzelnes Puzzleteil, wahrscheinlich noch vom Sperrmüll neulich. Seitdem durch Regen und drübertrampelnde Passanten abgenutzt, könnte man denken. In Wirklichkeit ist es aber ein Samenkorn des Puzzlebaums, der hier seine Wurzeln in den Gehweg schlägt. Am linken Ende färbt es sich schon ein, dort wird sicher bald der Stamm austreiben.


Gehwegtetris

Wenn sie vom Wetter und vom Publikum allzusehr angenagt sind, werden Gehwege oft mit irgendwas halbwegs Geeignetem geflickt, das grade zur Hand ist und sonst nicht mehr gebraucht wird. Manchmal Den Rest des Beitrags lesen »


Gehweg

Vermutlich endete der alte, diagonal gepflasterte Gehweg hier ursprünglich am alten Ortsrand. Dann hat man irgendwann noch ein, zwei zusätzliche Straßen ins Feld gebaut und musste natürlich Den Rest des Beitrags lesen »


Reclaim the Street (2)

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„Die Natur“ nagt weiter am urbanen zivilisierten Raum. Wenn das so weitergeht, hat sie sich dieses Stück Fläche zwischen Bahnsteigen in ein paar Jahren wieder einverleibt. Hübscher als glattgeschrubbter Waschbeton ist es so allemal, das kriegt hier fast so eine verträumte Art Hinterhofcharme.


Parkstreifen? Gehweg!

Auf Gehwegen abgestellte Fahrräder sind in vielen Städten ein Problem. Besonders lästig ist es, wenn so ein Gehweg ohnehin schon eher schmal ist und auf der einen Seite von einer Hauswand und auf der anderen von geparkten Autos begrenzt ist. Zumal die Parker sich oft nicht an die Markierung halten und zumindest die Außenspiegel weit auf den Gehweg ragen, wenn nicht das halbe Auto den Fußgängern den Platz wegnimmt. Wenn dann noch Fahrräder da stehen, hat man es schon mit zwei Einkaufstaschen oder einem kleinen Kind an der Hand schwer, da durchzukommen.

Mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator hat man oft keine Chance und muss auf die Straße ausweichen. Da muss man dann von einer Hofeinfahrt bis zur nächsten auf die Fahrbahn und wird naturgemäß von den selbsternannten Herren der Straße auf vier Rädern wütend angehupt, weil man da als Fußgänger ja eigentlich auch nichts zu suchen hat.

Anders als bei falschgeparkten Autos ist es fast aussichtslos, die Besitzer der störend abgestellten Fahrräder ausfindig zu machen und zum Wegstellen ihrer Gefährte zu bewegen. (Und wer, wenn er irgendwohin unterwegs ist, hat schon die Zeit und den Nerv, sich durch alle Wohnungen eines Mietshauses durchzuklingeln und alle möglichen fremden Leute zu stören? Die Schule, der Bus, andere Termine warten alle nicht, Lehrer und Chefs dürften mehrheitlich wenig Verständnis zeigen. Man kann bei sowas nur Den Rest des Beitrags lesen »


Ist das Kunst…

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…oder kann das weg? Den Rest des Beitrags lesen »