Knapp

Egal wo man im öffentlichen Raum unterwegs ist, irgendwo bimmelt immer ein Handy. Seit ein paar Monaten haben gefühlt neun von zehn Leuten diesen kurzen gepfiffenen Triller als Benachrichtigung für SMS/Whats App/E-Mail/Facebook, und da alle immer wie behämmert kommunizieren trillert es aus allen Richtungen. Dann sind da die mit ihrem aktuellen Lieblingslied als Klingelton. Irgendwas aus den Charts, fast immer zu laut und darum verzerrt.

Das ganze praktisch immer vor dem Hintergrund des Ohrhörergezischels von Leuten, die sich die Ohren per MP3 grillen und mich aus drei Meter Entfernung noch lauter beschallen als meine eigenen Ohrhörer, wenn ich die bis zum Anschlag aufgedreht einen halben Meter von meinen Ohren offen in der Hand halte.

Egal. Je lauter und nerviger das Gedudel der Handys, desto länger brauchen die Kommunikationshelden natürlich, bis sie Den Rest des Beitrags lesen »

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Hosentaschentelefonate

Irgendwo habe ich gelesen, dass sogenannte Hosentaschenanrufe bei Rettungsleitstellen gelegentlich zum Problem werden. Je nachdem, wie die Telefone konfiguriert sind, kann es wohl, wenn sie in Hosen-, Jacken- oder Handtaschen oder Rucksäcken stecken, dazu kommen, dass Tasten (oder Displays) gedrückt werden und so SOS-Anrufe zustandekommen.

Der Besitzer merkt das in der Regel nicht, er hat ja sein Telefon gar nicht in der Hand. Die Leitstellen haben dann gelegentlich Probleme, festzustellen, ob ein Notfall oder ein Hosentaschenanruf vorliegt, und im letzteren Fall Schwierigkeiten, den Anruf wieder aus der Leitung zu kriegen.

Dabei könnte man Den Rest des Beitrags lesen »


Alles zu seiner Zeit am rechten Ort

Eine Schulklasse steigt in den Zug. Gutgelaunt, munter plaudernd, ungefähr 12 oder 13 Jahre alt. Ein Ausflug kurz vor den Sommerferien.

Als alle irgendwie untergebracht sind, geht der erste Griff zum Handy, ziemlich bei allen. Es wird still, man sieht eifriges Wischen und Stochern mt Fingern überall. Einer murmelt was von Scheißding, Akku wieder leer, steckt das Handy weg und starrt etwas verloren in die Runde.

Eine Lehrerin fragt, ob sie Den Rest des Beitrags lesen »


Mitreden können

Es passiert immer mal, dass man fremde Gespräche unfreiwillig mithört. Im Bus, im Zug, im Café, auf der Straße. Manchmal nur ein paar Satzfetzen, manchmal längere Passagen, etwa wenn man eine Weile in dieselbe Richtung geht wie die sich Unterhaltenden, oder wenn die im nächsten Abteil sitzen und eher laut sprechen.

Das kann zwar nerven, ist aber meistens nicht weiter schlimm, solange die Leute nicht allzudummes Zeug von sich geben (oder was ich – zu recht oder unrecht – dafür halte). Man unterhält sich eben auch in der Öffentlichkeit, oft zwangsläufig in Hörweite anderer. Wer damit nicht leben kann, muss halt Den Rest des Beitrags lesen »


Passt schon

Eigentlich neige ich dazu, mich zu verkünsteln. Wenn eine Anschaffung ansteht, gehe ich nicht einfach in ein Fachgeschäft, lasse mich beraten und kaufe dann etwas, das mir passend erscheint, sondern ich recherchiere vorher. Ich lese Artikel in Fachblättern, vergleiche Testberichte, durchforste Foren nach Meinungen von Leuten, die solche Dinger auch gekauft haben, wühle mich durch lange Tabellen mit Ausstattungsmerkmalen und Spezifikationen.

Mache – und spätestens hier fange ich an, ganz leicht zu übertreiben – lange Listen mit in Frage kommenden Modellen. Enge die Liste ein, bis sich aus der Handvoll im Rennen gebliebener Dinger ein oder zwei Favoriten herauskristallisieren. Schaue mir alle verfügbaren Informationen zu diesen Modellen nochmal genau an. Werfe alles um, wenn ein neu entdeckter Testbericht ein ganz anderes Gerät favorisiert oder eines der fast schon gewählten verreißt. Am Ende, nach durchgemachten Nächten und stapelweise bedrucktem Papier, Den Rest des Beitrags lesen »


Darf’s auch etwas mehr sein?

Mein Handy fäng an, tatterig zu werden. Nach dem Einschalten braucht es schonmal ein paar Minuten, bis überhaupt irgendwas geht. Das Display ist mattgekratzt, der Prozessor schafft es nicht immer, Fotos unbeschadet auf der Speicherkarte abzulegen, und die Leiserstelltaste des Musikplayers hat jetzt ganz aufgegeben. Leider ist das Ding gerade deutlich lauter eingestellt, als ich normalerweise Musik höre. Natürlich muss man schon was hören, gelegentlich auch etwas lauter, andererseits bin ich kein Freund der dauernden Gehörgangsreinigung per Schalldruck. Einfach mit der jetzt eingestellten Lautstärke weiterhören ist deshalb auf Dauer keine Option.

In absehbarer Zeit muss also was Neues her. Deshalb habe ich angefangen, mich umzuschauen, was es so alles gibt. Weil ich nicht ständig drei Geräte mit mir herumtragen will, braucht mein Handy neben der Telefonfunktion unbedingt einen benutzbaren Musikplayer und möglichst auch eine halbwegs anständige Kamera. Mehr als die 2 Megapixel meines derzeitigen Apparats fände ich ganz schön, und ansonsten will ich  Den Rest des Beitrags lesen »