Schwedisches Elend

Vor einer Weile hat das Schicksal mir die Wallander-Romane von Henning Mankell vor die Nase gespült – in einem offenen Bücherschrank standen alle Romane der Serie in der dtv-Ausgabe. Nachdem mir seit Jahren immer wieder Erwähnungen Wallanders über den Weg gelaufen waren, überwiegend Empfehlungen, habe ich die Gelegenheit ergriffen, da mal einen Blick hineinzuwerfen.

Angefangen habe ich mit Wallanders erster Fall, eine Sammlung von kürzeren Geschichten aus der Zeit von Wallanders Jugend. Ich habe die ersten beiden Geschichten gelesen. Schlecht waren sie nicht, aber vom Hocker haben sie mich auch nicht gerissen. Ein Rezensent bei Amazon schreibt, man merke, dass dieser Band nach den übrigen Romanen entstanden sei und quasi rückdatiert daherkomme. Für Wallander-Fans sei das ganz nett, aber es sei sicher nicht das beste Wallander-Buch. Man möge egal welchen der übrigen Romane zum Einstieg nehmen, der Wunsch nach mehr werde sich dann von selbst einstellen.

Gut, ich also den Band beiseite gelegt und Die weiße Löwin angefangen. Dort derselbe Befund: Nicht schlecht, aber Den Rest des Beitrags lesen »