Satellitenbilder

In den letzten Jahren bekommt man im Rahmen der Berichterstattung über militärische Konflikte immer häufiger Satellitenbilder vorgesetzt. Es kreist ja mittlerweile jede Menge Elektronik in Kisten um die Erde, und die Zeiten sind lange vorbei, wo ein grauer Strippenzieher in Langley Stunden warten musste, bis ein eigener Satellit wieder das Einsatzgebiet eines CIA-Agenten in der Nähe von Moskau oder Murmansk oder sonstwo überflog und ein oder zwei Bilder in magerer Auflösung lieferte, sodass man wenigstens ahnen konnte, was dort vor sich ging. (Ich habe einschlägige Spionagethriller gelesen, ich kenne mich da also aus!)

Heutzutage liefern tausend Satelliten mehr oder weniger ständig von fast jedem Fleck der Erdoberfläche vergleichsweise hochauflösende Bilder in Echtzeit, und diese Bilderflut wird natürlich auch genutzt. Zum Beispiel um die Existenz von Kernkraftwerken, Raketensilos, Aufbereitungsanlagen u.ä. an bestimmten Orten zu belegen, Truppenaufmärsche und sonstige militärlogistische Aktivitäten zu dokumentieren usw. und daraus dann Anregungen für das weitere Vorgehen ableiten zu können.

Der Laie kennt sich mit Satellitenbildern nicht weiter aus und muss im Wesentlichen Den Rest des Beitrags lesen »


Eierbecher 2.0

Wenn ich könnte, wie ich wollte, hätte ich jede Menge toller Hitech-Geräte im Haushalt. Tatsächlich gebaut habe ich bisher nur den halbautomatischen Kuckuck, und der ist definitiv nicht Hitech, hat nicht wirklich eine Funktion und als Nutzen nur die Befriedigung, was Schräges gebaut zu haben aus den Resten einer Kuckucksuhr, die sonst in den Müll gewandert wären.

Nun gibt es ja – allen Fortschritten der Technik zum Trotz – noch jede Menge ungelöster Probleme. Wir fliegen auf den Mond und aus dem Sonnensystem, aber Frühstückseier richtig zu kochen ist bis heute weitgehend Glückssache. Vergangenen Mai hatte ich dieses uralte Problem der Menschheit durch die vielbeachtete Erfindung der Frühstückseimaschine endlich gelöst.

Dabei war allerdings das Pellen des Frühstückseis zu kurz gekommen, das hatte ich damals nur in einem Nebensatz abgehandelt. Jetzt haben meine Töchter und ich beim Frühstück Möglichkeiten diskutiert, diese gravierende Lücke zu schließen, und die grundlegenden Spezifikationen für ein dazu geeignetes Gerät entwickelt. Meine Frau hat währenddessen gelegentlich die Augen gerollt und ihr Frühstücksei gegessen, solange es noch heiß war.

Das Öffnen, Pellen und Essen des Frühstückseis ist nämlich längst nicht so trivial, wie man meinen könnte. Wer je versucht hat, ein deutlich zu weiches Ei unfallfrei zu löffeln, wird Den Rest des Beitrags lesen »