Am Hafen

Im richtigen Licht gesehen haben angegammelte Industrieanlagen für mich einen unwiderstehlichen Charme. Ganz in der Nähe Den Rest des Beitrags lesen »

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My Little Pony im Kettenhemd

Viele Kinder lieben Fantasykram. My Little Pony etwa, das sind kitschige Ponybabyfiguren zum Sammeln mit einer kitschigen pinken Glitzerwelt als Hintergrund. Ein modernes Imitat sind Fillies, ebenalls abgrundtief scheußliche pferdebasierte Figuren mit rosaroter Hintergrundwelt, einer Zeitschrift und Zubehör. Generell gibt es haufenweise Glitzerwelten, die von den sprichwörtlichen Einhörnern mit Regenbogendurchfall bevölkert sind. Märchenwelten, in denen die Protagonisten „spannende“ Abenteuer erleben und wo am Ende alles gut wird.

Es gibt auch Bibi und Tina, Hauptfigur ist ein pferdebegeistertes Mädchen mit Zauberkräften. Herzzerreißend dramatische Verwicklungen, und am Ende wird alles gut.

Wenn sie größer werden, wechseln sie zu Mia And Me, da haben wir es mit Feen oder Elfen oder so zu tun, ansonsten s.o. Für dieselbe Altersgruppe gib es die Beast-Quest-Serie, da geht es etwas heroischer zu, aber nicht weniger stereotypisch: Welt bzw. Land in Gefahr, ein auserwählter Junge muss den Komplott des bösen Zauberers so ziemlich allein vereiteln und alles retten. Ein Mädchen steht ihm zur Seite, ihr nicht unerheblicher Beitrag wird aber nicht groß gewürdigt. Davon gibt es drei Dutzend Aufgüsse mit eher geringfügigen Variationen von Plot und Personal.

Diese Welten werden in klischeeüberladener, oft fast formelhafter Sprache mit teilweise extrem hoher Platitüdendichte präsentiert. Du musst fest an Dich glauben, dann schaffst Du das auch oder Wenn du das wirklich willst, dann kannst du das auch erreichen oder Den Rest des Beitrags lesen »