Schwedisches Elend

Vor einer Weile hat das Schicksal mir die Wallander-Romane von Henning Mankell vor die Nase gespült – in einem offenen Bücherschrank standen alle Romane der Serie in der dtv-Ausgabe. Nachdem mir seit Jahren immer wieder Erwähnungen Wallanders über den Weg gelaufen waren, überwiegend Empfehlungen, habe ich die Gelegenheit ergriffen, da mal einen Blick hineinzuwerfen.

Angefangen habe ich mit Wallanders erster Fall, eine Sammlung von kürzeren Geschichten aus der Zeit von Wallanders Jugend. Ich habe die ersten beiden Geschichten gelesen. Schlecht waren sie nicht, aber vom Hocker haben sie mich auch nicht gerissen. Ein Rezensent bei Amazon schreibt, man merke, dass dieser Band nach den übrigen Romanen entstanden sei und quasi rückdatiert daherkomme. Für Wallander-Fans sei das ganz nett, aber es sei sicher nicht das beste Wallander-Buch. Man möge egal welchen der übrigen Romane zum Einstieg nehmen, der Wunsch nach mehr werde sich dann von selbst einstellen.

Gut, ich also den Band beiseite gelegt und Die weiße Löwin angefangen. Dort derselbe Befund: Nicht schlecht, aber Den Rest des Beitrags lesen »


Übergewichtig, geschieden, versoffen

In einem Buch, das ich vor einer Weile mal gelesen habe, liest der Protagonist nicht gerne Krimis, weil er die jeweiligen Ermittler nicht mag. Die seien nämlich allesamt übergewichtig, geschieden und depressiv und hätten Alkoholprobleme. (Ich glaube, das war Scott Manson in False Nine von Philipp Kerr, bin mir aber nicht sicher und habe das Buch auch nicht mehr greifbar. Egal.)

Der Gedanke war mir auch schon mal gekommen, es gibt bei Krimipolizisten auffallende Gemeinsamkeiten. Mir fallen jedenfalls aus dem Stand ein paar Polizisten aus Büchern ein, die Den Rest des Beitrags lesen »