Heckenföhnen

Warum müssen die allgegenwärtigen Laubbläser fast durchweg zweitaktgetrieben sein? Die machen einen Höllenlärm beim Pusten und machen damit vernünftige Unterhaltungen im Garten noch zwei Hausnummern weiter unmöglich – gnäääääääää-näääääääääädädä-nääääääääääooouuuuäääää-d-d-d-d-gnääääää.

Dann geben sie nicht einmal im Leerlauf Ruhe – drrrrrrr-d-d-d-d-d-d-drrrrrr-d-d-d-d

Elektrogebläse dagegen machen schon beim Pusten nur halbsoviel Geräusch, sind in Schaffenspausen sogar völlig still und verbrauchen dann – anders als Zweitakter – auch überhaupt keine Energie. Außerdem Den Rest des Beitrags lesen »

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Knapp

Egal wo man im öffentlichen Raum unterwegs ist, irgendwo bimmelt immer ein Handy. Seit ein paar Monaten haben gefühlt neun von zehn Leuten diesen kurzen gepfiffenen Triller als Benachrichtigung für SMS/Whats App/E-Mail/Facebook, und da alle immer wie behämmert kommunizieren trillert es aus allen Richtungen. Dann sind da die mit ihrem aktuellen Lieblingslied als Klingelton. Irgendwas aus den Charts, fast immer zu laut und darum verzerrt.

Das ganze praktisch immer vor dem Hintergrund des Ohrhörergezischels von Leuten, die sich die Ohren per MP3 grillen und mich aus drei Meter Entfernung noch lauter beschallen als meine eigenen Ohrhörer, wenn ich die bis zum Anschlag aufgedreht einen halben Meter von meinen Ohren offen in der Hand halte.

Egal. Je lauter und nerviger das Gedudel der Handys, desto länger brauchen die Kommunikationshelden natürlich, bis sie Den Rest des Beitrags lesen »


BrubbelbrubbelSCHNAAARRRRZZZZZ!!

Bei uns in der Nachbarschaft gibt es neuerdings ein kostenloses, ähm, Unterhaltungsprogramm. Ein Kerl mittleren Alters, der sein Motorrad allabendlich eine halbe Stunde lang um den Block reitet. Das ist nicht banale Fortbewegung, das ist eine Produktion, ein Schauspiel, da wird Geschichte geschrieben. Da steigen Zeus, dem alten Höllenreiter, die Tränen in die Augen…

Es handelt sich bei der Maschine um eine Chopper: Ledersattel etwa auf Kniehöhe, wenn man danebensteht, Fußstützen nur unwesentlich tiefer, also immer noch fast auf Kniehöhe. Handgriffe des Lenkers auf Schulterhöhe und etwa 1,20 m auseinander. Und so weit vorn, dass der Fahrer sich ziemlich vorbeugen muss, um mit ausgestreckten Armen überhaupt dranzukommen. Wie es aussieht kann der kaum Den Rest des Beitrags lesen »