Fahnenstange, weitergedacht

Vor Jahren habe ich xkcd entdeckt, den Webcomic von Randall Munroe, und bin seitdem ein großer Fan. Mit anderen Leuten die Eigenheiten der Figuren oder andere Feinheiten und Raffinessen der einzelnen Comics zu diskutieren hat mich nie gereizt, darum war ich nie auf den dazugehörigen Diskussionsforen. Und auch wenn ich den einen oder anderen (natürlich brillianten!) Kommentar hätte beisteuern können, habe ich eine Kommentarfunktion auch nie wirklich vermisst. Die wäre wohl auch schon deshalb witzlos, weil angesichts der Reichweite von xkcd jeder Beitrag dort vermutlich derart viele Kommentare einfahren würde, dass das kaum jemand alles lesen könnte und viele Kommentare deshalb doch nur eine eher eingeschränkte Leserschaft finden würden.

Seit einiger Zeit beantwortet Randall Munroe auf What if? drängende Fragen seiner Leser (erste urkundliche Erwähnung bei mir bereits im August 2012). Damit ermutigt er, vorhandenes Weltwissen anzuwenden und zu erweitern, nimmt den Lesern die Angst, mit Mathematik, Physik und allem möglichen herumzuspielen und trägt so zur Anhebung der kognitiven Fähigkeiten und des intellektuellen Niveaus seiner Leser bei. (Oder hält die, die sowieso schon fit genug sind, durch gute Unterhaltung im Training.) Großartige Sache, das!

In der aktuellen Folge von What if? geht es um die folgende Frage: Kann man, wenn man von einem hohen Gebäude fällt, aus dessen Fassade irgendwo eine Fahnenstange waagerecht herausragt, im Vorbeiflug diese Fahnenstange ergreifen, an den ausgestreckten Armen darumschwingen und Den Rest des Beitrags lesen »


Was würde MacGyver tun?

Neulich hatte meine Tochter Fieber. Das war einer dieser Virusinfekte, die man sich immer mal einfängt, in der Schule, im Kindergarten, sonstwo. Der Verlauf ist meistens ähnlich, mal mit, mal ohne Übelkeit, meistens braucht es zwischen zwei und fünf Tagen, und praktisch immer ist ordentlich Fieber dabei. Das Fieber muss man natürlich messen, um entscheiden zu können, ob man damit zum Arzt sollte bzw. wann man Gegenmaßnahmen ergreift wie Wadenwickel, Ibuprofen u.ä. Zu hoch soll das Fieber ja nicht werden, schon damit die Patienten und auch die betreuenden Erwachsenen einigermaßen schlafen können.

Messen tut man sowas üblicherweise mit einem Fieberthermometer. Früher mit dem klassischen gläsernen Quecksilberröhrchen, heutzutage eher mit einem ähnlich geformten elektronischen Gerät, das es für ein paar Euro in jeder Drogerie oder Apotheke zu kaufen gibt. Wer’s extravagant mag, legt sich eines von diesen schicken Infrarotthermometern zu, die sehr schnell Den Rest des Beitrags lesen »