Türenschlagen

Bei Durchzug schlagen offene Zimmertüren gelegentlich. Manchmal rummst so eine Tür dann mit lautem Krachen ins Schloss, dann ist Ruhe, während leise der Putz rieselt. Aber manchmal regen sich nur leise Lüfte und eine passend in den Strom hängende Tür klappt immer wieder gegen den Rahmen, der Schwung reicht aber nicht, dass sie einrastet. So schlägt sie dann bei jedem Lüftchen wieder, und das geht mir in seiner beständigen Unregelmäßigkeit tierisch auf die Nerven.

Die Methoden, solches Türenschlagen zu verhindern, sind mit Aufwand und Nachteilen verbunden. Man kann Den Rest des Beitrags lesen »


Bleischwer

Kleine Kinder stellen ihre Gläser erfahrungsgemäß fast immer zu nahe an den Rand des Esstisches und meistens auch in den Schwenkbereich der Ellenbogen. Das führt immer wieder zu Unglücken, die eigentlich vermeidbar sind: Gläser werden umgestoßen (natürlich vorzugsweise volle), fluten den Esstisch und verderben Essen (wer mag schon Kartoffelbrei mit Apfelsaft oder Salat mit Milch). Oder sie werden vom Tisch gefegt und zerschellen am Boden.

Es ist erstaunlich, wieviel Aufwand es kosten kann, alle Scherben und klebrigen Stellen zu entfernen, vor allem, wenn ein aufgeregtes, wütendes, weinendes oder erschrockenes Kind auf dem Stuhl herumflattert und entweder sofort getröstet werden muss oder unbedingt mithelfen will (aber natürlich wieder keine Hausschuhe anhat). Esstische mit kleinen Kindern sind Murphys Spielplatz und Finagles Paradies.

In diesem Zusammenhang ist mir eine zusätzliche Verwendungsmöglichkeit für meine Magnetschwebetechnik am Esstisch eingefallen: Durch einfaches Den Rest des Beitrags lesen »


Schwebende Salzfässer

Die Magnetschwebebahn ist ein wunderbares Stück Technik, von einem Franzosen erfunden und 1914 in London erstmals vorgeführt, in Deutschland patentiert und später als Transrapid zur Marktreife entwickelt. Nur ist sie leider praktisch unverkäuflich. Die Kosten für den Bau der nötigen völlig neuen Trassen und die im Vergleich zu konventionellen Eisenbahnzügen bescheidene Nutzlast machen die Technik unwirtschaftlich. Die bisher einzige kommerzielle Transrapidstrecke in Shanghai ist da keine Ausnahme, die dient dem Prestige, nicht dem Geldmachen. Magnetschwebebahnen zur Personen- oder Güterbeförderung haben deshalb wahrscheinlich keine große Zukunft. Schade eigentlich, aber nicht zu ändern.

Vielleicht gibt es aber andere Anwendungsgebiete für die Magnetschwebetechnik, etwa zur Erleichterung des Alltags. Die Technik, die beim Transrapid für Vortrieb sorgt, könnte mit gewissen Änderungen sicher auch dazu benutzt werden, Gegenstände über waagerechte Flächen schweben zu lassen und in beliebige Richtungen zu steuern.

Man rüste etwa einen Esstisch mit Schwebetechnik aus und versehe das Geschirr mit geeigneten Metallelementen. Dann könnte man Den Rest des Beitrags lesen »