Mannschaftswahl

Über Sinn und Wert von Sportunterricht in der Schule kann man sich streiten. Viele Sportlehrer halten ihr Fach für das Allerwichtigste überhaupt. Im Sportunterricht, heißt es gelegentlich, lerne man am Meisten für das Leben (ähnlich wie später bei der Bundeswehr, in der „Schule der Nation“, dort stehen dann Verpissen, Zeittotschlagen und Kaputtpflegen sperrigen Geräts als zentrale Lerninhalte auf dem Plan). Mehr noch als um die Vermittlung motorischer Fähigkeiten gehe es gerade im Sportunterricht um Zwischenmenschliches: Zusammenarbeit in Teams, gegenseitige Unterstützung, Fairness, Kräftemessen, Aktivierung ungeahnter Leistungsreserven, Besiegen des inneren Schweinehundes. Das alles fördere ein gesundes Selbstbewusstsein und mache das Kind letztlich lebenstüchtig.

So ganz falsch mag das alles ja nicht sein. Es gibt auch gute Sportlehrer, die ihren Schülern tatsächlich Brauchbares vermitteln. Die meisten Schüler dürften das allerdings erheblich weniger idealistisch sehen. Ziemlich viele gehen durch den Schulsport wohl wie durch den meisten Unterricht: Den Rest des Beitrags lesen »

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