Schwarzer Tag, Rote Karte

Öffentliche Mitteilungen so wasserdicht zu formulieren, dass kein Schlaukopf eine Lücke und kein naseweiser Blogger was zu lästern findet, ist gar nicht so einfach. Ich denke da an die Hinweise, in denen ÖPNV-Unternehmen der werten Kundschaft mitteilen, dass es nicht gern gesehen wird, wenn jemand ohne gültigen Fahrschein mitfährt und man solches Verhalten deshalb durch eine Strafe von 40 Euro ahndet.

Das ist ein einigermaßen unangenehmes Thema und man bewegt sich dort auf vermintem Gelände – einerseits muss die Botschaft unmissverständlich formuliert werden, andererseits will man der Kundschaft nicht mit der pauschalen Unterstellung des Schwarzfahrenwollens auf den Schlips treten. Das führt zu gelegentlich recht gewundenen Formulierungen. Vierzig Euro seien viel Geld, heißt es da etwa, und nach den Allgemeinen Beförderungsbedingungen müsse man leider Den Rest des Beitrags lesen »

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Ohne gültigen Fahrausweis

Verkehrsbetriebe mögen Schwarzfahrer nicht besonders. Typischerweise wird von Personen, die keinen gültigen Fahrausweis vorzeigen können, der doppelte Fahrpreis erhoben, mindestens aber 40 Euro oder so. Und „gute“ Gründe wie vergessen, verloren oder Hat mein Kumpel, der ist grad eben ausgestiegen und hat die Fahrkarte versehentlich mitgenommen lassen die Kontrolleure in aller Regel nicht gelten.

Damit von vornherein alle wissen, woran sie sind, hängen in den meisten öffentlichen Verkehrsmitteln Zettel oder Aufkleber mit Hinweisen zum Umgang mit Schwarzfahrern. In den Bussen, mit denen ich gelegentlich fahre, sieht das so aus:

fahrausweis

Nach der Lektüre bin ich ins Zweifeln gekommen. Woran erkenne ich, ob ein bestimmtes öffentliches Verkehrsmittel (hier: der Bus) einen gültigen Fahrausweis hat? Und warum soll ich Strafe zahlen, wenn das öffentliche Verkehrsmittel keinen gültigen Fahrausweis hat?

Natürlich Den Rest des Beitrags lesen »


Der zweite Stuhl

Der zweckentfremdete Küchenstuhl, über den ich letzten Sommer geschrieben hatte, ist wohl mittlerweile den Weg des Vergänglichen gegangen. Der zwar milde, dafür aber recht nasse Winter dürfte dem eigentlich für den Innenbereich gedachten Möbel den Garaus gemacht haben. Jetzt ist der alte Stuhl aber ersetzt worden, und der neue hat außerdem noch gehäkelte Verzierungen:

der_zweite_stuhl

Da wartet man ja fast gern auf den Bus!


Statt Mülleimer

Wenn Leute sich irgendwo eine Weile aufhalten, hinterlassen sie dort fast immer Müll. Wenn kein Mülleimer vorhanden ist, landet der Müll auf dem Boden. Das sieht nicht schön aus und verursacht der zuständigen Gemeinde Kosten für die Straßenreinigung. Deshalb gibt es an Bushaltestellen in aller Regel Mülleimer. Manchmal fehlt der Mülleimer aber auch. Entweder, weil ihn wer geklaut oder zerstört hat. Oder weil gar nicht erst einer aufgehängt wurde, an Behelfshaltestellen etwa. In solchen Fällen landet der Müll überwiegend am Boden.

Allerdings gibt es Ausnahmen. Zumindest einige Leute versuchen offensichtlich, Den Rest des Beitrags lesen »


Mit dem Bus

Es gibt viele verschiedene Arten von Bushaltestellen. An manchen steigen regelmäßig viele Leute ein. Da gibt es dann oft Wartehäuschen oder überdachte Sitzbänke. Andere Haltestellen sind im Wesentlichen Ausstiegspunkte. Das dürfte vor allem bei Buslinien der Fall sein, die stadtauswärts in Vororte und Pendlersiedlungen gehen.

Hier etwa hat es stadteinwärts nur für eine Bank gereicht, ohne Dach:

Stadtauswärts haben die Planer gar keinen Bedarf für eine Sitzgelegenheit gesehen. Aber es muss mindestens eine Person geben, Den Rest des Beitrags lesen »