Abseits

fussball

Hatte keine Lust mehr, sich treten zu lassen. Hat sich deshalb ins Grüne verzogen. Vom Ufer aus nicht zu sehen.

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Hochmut kommt vor dem Fall…

Neulich hatte meine Frau was auf den Herd gestellt und vergessen. Also zu garendes Essen und Wasser im Topf auf den Herd gestellt, die Herdplatte auf höchste Stufe gedreht, damit es schnell in Gang kommt, und war dann abgelenkt worden von einem Kind mit einem Problem. Als ich eine Weile später in die Küche kam, zischelte es leise aus dem Topf und es roch leicht angebrannt.

Also habe ich den Herd ausgeschaltet, das Zeug aus dem Topf gekippt, die dicke, festgepappte und unten etwas schwärzliche Schicht reichlich mit Wasser bedeckt und den Topf wieder auf den Herd und selbigen auf höchste Stufe gestellt, um das Angebrannte loszukochen. Durchaus Den Rest des Beitrags lesen »


Scherbentroll

Gestern abend ist uns beim Tischabräumen ein Trinkglas auf den Boden gefallen. Interessanterweise hat es den eigentlichen Absturz unbeschadet überlebt – Terrazzo wirkt zwar wie harter Steinboden, scheint aber doch etwas zu federn. Kaputtgegangen ist das Glas erst, als es nach dem ersten Aufprall auf dem Boden rumgekugelt ist. Dabei hat es sich aber gründlich zerlegt. Der ganze Küchenboden war voll mit Scherben und Splittern.

Wir haben erstmal die Scherben grob zusammengefegt. Dann nochmal gefegt. Dann Staub gesaugt. Nochmal gründlich Staub gesaugt. Dann feucht gewischt. Eine halbe Stunde danach habe ich in der Küche einen Splitter im Gegenlicht funkeln sehen. Also nochmal Staub gesaugt. Diesmal extra gründlich, noch viel gründlicher als die ersten beiden Male: Stühle hochgestellt, alle Ecken, Fußleisten, Ritzen unter Kühlschrank, Spülmaschine usw. extra mit dem schmalen Aufsatz abgesaugt, dann den Boden einmal längs und einmal quer gesaugt. So sauber war der Boden zuletzt bei Erstbezug der Wohnung 1934. Ich habe also den Staubsauger weggeräumt und bin wieder in die Küche. Und was grinst mir fett und fies entgegen? Den Rest des Beitrags lesen »


Murphys reiche Ernte

Normalerweise bewahren wir keine Flüssigkeiten in Schnapsgläsern im Kühlschrank auf. Gestern war aber ein Rest Sahne übrig, und den habe ich in einem Schnapsglas in den Kühlschrank gestellt. Idiotischerweise an die Vorderkante von einem der Glasböden, und auch nicht an die Seite, wie es vernünftig gewesen wäre, sondern eher in die Mitte, wo eben grad Platz war – wie immer musste es schnell gehen, weil das Kleinvolk ins Bett gebracht gehörte.

Abends suchte ich dann was im Kühlschrank und habe dabei ein paar Wurst- und Käsepackungen und anderes Zeug hin- und hergeschoben. Dabei habe ich das Sahneglas umgestoßen. Es ist erstaunlich, wieviel Schweinkram man mit 50 ml Sahne und einem bisschen Glas doch machen kann.

Die Ausbeute: Den Rest des Beitrags lesen »