Ungerührt

Café in der Fußgängerzone einer Kleinstadt. Draußen leichter Nieselregen, aber warm genug für T-Shirts. Ein abgerissener Typ in Jeans und Anorak mit einem vollgestopften Stoffrucksack setzt sich an den Tisch draußen direkt neben der Tür. Bruddelt vor sich hin, wechselt den Platz, wird lauter, gestikuliert. Nimmt den blechernen Aschenbecher hoch, motzt irgendwas, schüttet den Inhalt des Aschenbechers vor die offene Tür des Cafés – zwei, drei Kippen und etwas Asche. Schmeißt laut schimpfend den Aschenbecher hinterher, steht abrupt auf und geht.

Der Kellner beobachtet das vom Tresen aus, geht dann ungerührt raus, nimmt den Aschenbecher hoch, hebt die Kippe auf und tut sie wieder in den Aschenbecher. Dann sieht es so aus, als wolle er Den Rest des Beitrags lesen »