Jetzt reisen

Nach ein paar Hundert Meter Fußweg durch die Stadt drängt sich der Spruch irgendwie auf…

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Tausendundein Reiskorn

Es gibt doch diese Geschichte, wo ein König einen weisen Mann um Hilfe bei der Lösung eines schwierigen Problems bittet. Der weise Mann darf den Lohn, den er für seine Hilfe erhalten soll, frei bestimmen. Er möchte in Reis bezahlt werden, und zwar so, dass man ein Schachbrett nimmt und auf das erste Feld ein Reiskorn legt, auf das zweite zwei Reiskörner, auf das dritte vier, auf das vierte acht, auf das fünfte sechzehn usw., immer doppelt so viel bis zum 64. Feld. Die Gesamtmenge an Reis erhält der weise Mann als Bezahlung.

Der König freut sich, dass er so billig davonkommt, und bemitleidet den weisen Mann heimlich wegen dessen offensichtlich an Dämlichkeit grenzender Bescheidenheit. Vielleicht fragt der König seinen gelehrten Troubleshooter anständigerweise noch, ob er sich sicher sei, von wegen Reis und so. Ja, ganz sicher. Ok, dann beschwere er sich aber auch hinterher nicht. Nein, Majestät, alles bestens. Na, den halben Sack Reis, denkt sich der König, kann ich nun wirklich verschmerzen, also Den Rest des Beitrags lesen »