Einmal Großdeutschland mit allem

Unterwegs gesehen:

grossdeutschland

Da meine ich den Umriss von allem zu erkennen, was in den letzten drei- oder vierhundert Jahren mal zu Deutschland gehört hat oder hätte gehören können; von fast allem, wo deutsch gesprochen wird oder wurde.

Machen wir mal einen Rundgang, um uns das näher anzuschauen: Den Rest des Beitrags lesen »


„Irgendwann muss doch mal Schluss sein!“

Vor kurzem habe ich in einem Blog ein Bild gesehen, das mich sehr bewegt:

Blick etwa aus doppelter Mannshöhe auf einen von der Abendsonne beleuchteten gepflasterten Platz. Ein alter Mann mit Stock kommt dem Betrachter entgegen. Im Gegenlicht ist er nur als schwarze Silhouette zu sehen. Der lange Schatten, den er wirft, gehört zu einem kleinen Kind an den Händen seiner Eltern. Der Vater hält an der anderen Hand eine ältere Schwester des alten Mannes. Im unteren Drittel des Bildes liegt quer über den Schatten der Eltern ein schwarzer Balken mit weißem hebräischem Text (Deutsch: "Jom haScho’a – Holocaustgedenktag 2012").
„Jom haScho’a – Holocaustgedenktag 2012“

Offizielles Poster zum Jom haSho’a 2012 in Israel, entworfen von Dorielle Rimmer-Halperin im Rahmen eines Projektes der Internationalen Schule für Holocaust-Studien (ISHS) in Yad Vashem unter Beteiligung des Ministeriums für Diplomatie und Diaspora (Israel).
Mit freundlicher Erlaubnis von Dorielle Rimmer-Halperin hier wiedergegeben.

Das Bild spricht für sich selbst und braucht wohl keine Erklärung. Ich finde es sehr eindrücklich, und es gehört zum Traurigsten, was ich seit langem gesehen habe. Und damit komme ich gleich zu meiner Überschrift. Das ist eine Parole, die man in den letzten Jahren leider häufiger hört. Sie kommt in verschiedenen Formen vor, der zugrundeliegende Gedankengang geht wohl ungefähr so: Den Rest des Beitrags lesen »