Wenn Sie mir den Parkplatz nehmen…

Als Fahrradfahrer in der Stadt ärgere ich mich ziemlich oft über Leute, die parken, wo sie das nicht dürften. In zweiter Reihe, dabei oft auf Fahrradspuren, vor Einfahrten, auf Radwegen. Als Fußgänger, der bis vor ein paar Jahren oft mit Kinderwagen unterwegs war, stören mich außerdem Leute, die ihre Autos auf Bürgersteigen oder an Kreuzungen abstellen. (Und ja, wenn Radfahrer Bürgersteige mit ihren Drahteseln zustellen, stört das auch!)

Oft sind es die Nur-mal-eben-Parker, die schnell Brötchen beim Bäcker oder Hustensaft bei der Apotheke holen, einen Brief einwerfen, Lottoscheine ausfüllen, Handwerkszeug ein- oder ausräumen usw. Und welche, die kurz anhalten mussten, um einen Anruf auf dem Handy entgegenzunehmen (gefährdungstechnisch natürlich besser als fahrend zu telefonieren, aber trotzdem). Und andere, die im Auto auf den Kollegen warten, der ganz bestimmt gleich kommt.

Dazu kommen Briefträger, Paketboten, Pflegedienstler, und bei denen will ich nicht mal meckern. Wenn die im Weg stehen, ist es genauso ärgerlich wie bei den anderen, aber sie können Den Rest des Beitrags lesen »

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Bei der Sache?

Auf dem Weg zur Arbeit komme ich jeden Tag an einem Parkhaus vorbei. Dort hängt seit ein paar Wochen dieses Plakat neben der Einfahrt, aufgestellt von der Initiative „Sicherer Arbeitsweg“:

Das Motiv passt genau zur Situation vor Ort – man muss einen kombinierten Fuß- und Radweg überqueren, um in das Parkhaus zu gelangen. Da dürften Situationen wie die auf dem Plakat abgebildete sicher keine Seltenheit sein. Passt genau, könnte man denken.

Aber was passiert hier wirklich? Den Rest des Beitrags lesen »