Immer und überall

Das Böse ist bekanntlich immer und überall. Damit meine ich natürlich keine österreichischen Musiker in Bankräuberverkleidung. Von denen habe ich bei uns lange keine gesehen. Eigentlich noch nie, aber das ist natürlich kein Grund zur Erleichterung. Das Böse lauert nämlich trotzdem an jeder Ecke und schlägt immer wieder unverhofft zu. Über die schlimmen, oft tödlichen Folgen schreiben Heerscharen von Journalisten Tag für Tag die Zeitungen voll.

Der infolge des Bösen reichlich beschäftigte Sensenmann wird selbst nicht unbedingt als böse gesehen, sondern eher als (meistens) unerbittlicher Schnitter, der am Ende jeden kriegt. Und als solcher ist er immer nur einen Sensenstrich entfernt, unsichtbar meist, aber immer in der Nähe.

Manchmal, ganz manchmal, kann man ihn auch sehen, wenn man zufällig im richtigen Moment in die richtige Richtung schaut. Hier zum Beispiel hat ihn unser Fotograf erwischt, wie er aus einer Hauswand lugt, vermutlich auf der Suche nach einem zwischendurch mal schnell zu kappenden Grashalm:

immer_und_überall

Damit man besser sehen kann, was da zu sehen ist, Den Rest des Beitrags lesen »