Wegen der Sicherheit

Kollege Pfeffermatz denkt über die Kosten der Sicherheit und über die manchmal seltsamen Blüten des hierzulande gelegentlich ausufernden Sicherheitsbedürfnisses nach und hält nachvollziehbarerweise einen Paradigmenwechsel für unausweichlich oder wenigstens wünschenswert. Auf Null kriegt man das Risiko bei allem Aufwand doch nie, aber die letzten paar Prozente Risikovermeidung sind teuer und machen wirklich keinen Spaß mehr.

(Irgendwann hat man sonst vor jedem Fenster jedes öffentlichen Gebäudes eine Feuerleiter, neben jeder Tür einen Feuerlöscher, und essen im Büro wird strengstens verboten, damit nicht wieder die Butterkekse in Flammen aufgehen und die direkt daneben gelagerten Schokoladenvorräte schmelzen und die sicher vorbildlich beschilderten Fluchtwege unpassierbar machen.)

So lieb mir solide, durchdachte Sicherheitskonzepte auch sind, man kann es auch übertreiben, und man muss nicht alles immer ganz genau nehmen. Allerdings sollte man möglichst auch Den Rest des Beitrags lesen »

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Schiebetüren

Vor einer Weile hatte ich über die halbautomatischen Schiebetüren zwischen den einzelnen Wagen deutscher Intercitys geschrieben und über das Dilemma, wo denn die entsprechenden Warnschilder am besten hingeklebt werden sollten: Wenn einer eine Reise tut…

Die Schweizer Bundesbahnen lösen das Problem ganz elegant, indem sie Den Rest des Beitrags lesen »


Außentreppe (3)

Ein etwas älteres Parkhaus, stellenweise schon recht fadenscheinig…


Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Bevor er noch seinen Schreibtisch im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat eingeräumt und ein paar Bilder aufgehängt hat, spricht Horst „#HeimatHorst“ Seehofer den Muslimen in Deutschland ins Gewissen. Sie müssten „unsere Werte“ anerkennen, sie müssten „mit uns leben, nicht neben uns oder gegen uns“, und dazu müsse man miteinander reden (weshalb er die allgemein für nicht so besonders erfolgreich gehaltenen Islamkonferenzen wiederbeleben will). Während damit grundsätzlich natürlich recht hat, ist es gleichzeitig schon ein starkes Stück, wenn ein Bundesminister die Bevölkerung seines Landes einfach mal so in „wir“ und „ihr“ unterteilt.

Der Mann ist für die Wahrung der verfassungsmäßigen Rechte aller Bundesbürger zuständig, richtet extra ein Ressort zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts mit knapp 100 zusätzlichen Mitarbeitern ein und beginnt seine Amtszeit mit so einem spalterischen Paukenschlag. Sein Parteifreund Dobrindt, der den Breitbandausbau in den letzten Jahren so schön vorangetrieben hat, schlägt natürlich gleich in dieselbe Kerbe und die CSU schiebt noch eine – mit einer Frau in einer Burka höchst ungeschickt, um nicht zu sagen: bösartig bebilderte – Umfrage hinterher. Damit zeigen sie, dass Seehofers Vorstoß kein Versehen war, kein Ausrutscher, sondern genau so gemeint und auch von der Partei so gewollt.

Wenn es beim neuen Heimatressort im Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat um den gesellschaftlichen Zusammenhalt gehen soll, um das friedliche Zusammenleben aller Deutschen (und, hoffe ich mal, aller anderen, die sich legal in Deutschland aufhalten), wie kann er dann ohne ersichtlichen Grund mal eben Den Rest des Beitrags lesen »


Viel hilft viel

Wenn im Notfall der erste Hammer nicht funktioniert, nimmt man den zweiten. Wenn der auch nicht tut, nimmt man den dritten usw. Wenn man alle acht Hämmer durch hat und das Fenster immer noch nicht kaputt, ist die Notsituation sicher auch schon vorbei. Keine Ahnung, was der Grund für dieses Arsenal über der ersten Sitzreihe war…


Topologisches

topologie

Welche Umstände zu dieser Situation geführt haben, wüsste ich schon gern. Es gäbe da eine Reihe denkbarer Szenarios…


Regeln

Schwimmerbecken, eine Ecke am tieferen Ende unter den Startblöcken. Eine junge Frau hält sich am Rand fest, ein kleiner Junge mit Schwimmflügeln schwimmt in einer Entfernung von vielleicht zwei Metern vor ihr herum.

Ein Bademeister kommt und weist die Dame darauf hin, dass dies ein Schwimmerbecken sei und Nichtschwimmer hier keinen Zutritt hätten, wegen der Sicherheit und so. Sie will das nicht einsehen, und daraus entspinnt sich eine Streiterei:

Mutter: Und warum soll ich jetzt hier raus?

Bademeister: Das Becken ist nur für Schwimmer gedacht. Nichtschwimmer dürfen hier nicht rein.

M (an die Allgemeinheit): Ich denke, der ist Lebensretter, und jetzt will er Den Rest des Beitrags lesen »


Die neue Tür

Soso, erst drücken, dann ziehen. Mehrmals hintereinander ausgeführt nennt man das volkstümlich auch rütteln. Bleibt zu hoffen, dass die neue Tür von innen leichter aufgeht…


Salami, die nächste Scheibe

Neulich hat ein Spinner/Verbrecher/Drecksack/Verwirrter/Terrorist [nichtzutreffendes streichen] in einem Zug von Amsterdam nach Paris versucht, mit einem Sturmgewehr um sich zu schießen. Seine Flinte klemmte aber glücklicherweise, und durch das beherzte Eingreifen dreier Mitreisender konnte er davon abgehalten werden, jemanden umzubringen.

Schlimm, dass Menschen überhaupt in einen Geisteszustand geraten, wo sie sowas tun, egal ob es sich um Amokläufe handelt oder um bewusst geplante und kaltblütig ausgeführte Anschläge. Schlimm, dass der überhaupt soweit gekommen ist. Gut, dass er nicht weiter gekommen ist.

Was aber machen wir jetzt damit? Schwarzweiß gefragt: Warten wir auf den nächsten Amokläufer/Attentäter und hoffen, dass es uns und unsere Lieben nicht trifft? Oder sperren wir vorsorglich gleich alle ein und schmeißen die  Zellenschlüssel weg, damit niemand mehr überhaupt die Möglichkeit hat, sowas anzustellen?

Wie befürchtet Den Rest des Beitrags lesen »


Bedingt nützlich

Das gute Schloss hat sich offensichtlich nicht wirklich gelohnt: