Passwortschutz

Heutzutage benutzen wir fast alle mehr und mehr Geräte, die man durch Passwörter schützen kann. Computer, Telefone, E-Mail-Konten, Soziale Netzwerke, Kundenkonten, Online-Banking, überall liegen persönliche Daten und vertrauliche Informationen, und überall gibt es deshalb eine Passwortschranke, und die sollte man tunlichst nutzen bzw. bei der unumgänglichen Nutzung ein möglichst sicheres Passwort einrichten.

(Wenn ich mir überlege, wie viele Leute ihre Smartphones ohne jede Sperre benutzen, und wenn das Gerät irgendwo liegenbleibt, hat jeder Finder Zugriff auf alle möglichen persönlichen Daten – da könnte man gleich die ec-Karte mit draufgeschriebener PIN, den Wohnungsschlüssel mit Adresse, den Autoschlüssel mit Autokennzeichen usw. offen herumliegen lassen. Völlig idiotisch, muss aber natürlich jeder selbst wissen. Warum passiert das übrigens nicht viel häufiger? Oder vertuschen die Betroffenen die Tatsache, weil es peinlich ist?)

Die Liste der passwortgeschützten Gegenstände wird sicher noch erheblich wachsen. Als nächstes Den Rest des Beitrags lesen »

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Zielgruppe ignoriert

Meine Tochter hat zum Geburtstag einen Webrahmen der Marke goki („Kindgerechter Spielwert und liebevolles Design“, Art.-Nr. 58.988) geschenkt gekriegt. Das Gerät hat ungefähr DIN A4-Format und ist einigermaßen sauber verarbeitet. Das macht zunächst einen guten Eindruck. Leider liegt keine Bedienungsanleitung bei, die den Namen verdient.

Natürlich lag in der Schachtel ein Heft mit Text, und zwar jeweils eine Seite auf Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Dänisch, Italienisch und Portugiesisch. Der deutsche Text ist eine einwandfrei formulierte Einführung in die Grundlagen des Webens. Knapp, trocken und sehr technisch. Soweit ich beurteilen kann sowohl inhaltlich als auch sprachlich fehlerfrei. Bloß versteht das dummerweise kein Kind:

Beim Weben werden zwei Fadensysteme Den Rest des Beitrags lesen »


Kleine Bälle

Meine Tochter hat am Wochenende eine Packung Lego geschenkt gekriegt:

Nicht schlecht, das. Erstmal kann man die drei verschiedenen Dinger bauen, die auf der Schachtel vorgeschlagen werden. Wenn das ausgereizt ist, hat man eine Menge Kleinteile, die den vorhandenen Lego-Altbeständen zugeschlagen werden und noch ganz andere Bauwerke ermöglichen.

Töchterchen hat also mit großem Eifer den Lastwagen zusammengebaut. Den rechts unten neben der Drei. Die Schachtel lag dann im Wohnzimmer herum und ich habe mal einen Blick draufgeworfen. Auf der Seite der Schachtel steht natürlich die Altersbegrenzung „Nicht für Kinder unter drei Jahren“ in Form eines Piktogramms, zusammen mit einem Hinweis auf die Erstickungsgefahr durch kleine Bälle. Weil, wenn ein Baby… Moment mal, Erstickungsgefahr wodurch? Tatsächlich, Den Rest des Beitrags lesen »


Alles Playmobil

Heute morgen im Bahnhof gesehen:

 

Vielleicht sollte sich die Marketingabteilung von Lego Gedanken machen, ob die Marke Lego erstens bekannt genug ist und zweitens deutlich genug von Playmobil abgegrenzt ist.

Bei Playmobil dürften die Gefühle gemischt sein – Den Rest des Beitrags lesen »