Dada Dadada Ditdit Dadit

Manchmal ist die Stimme weg oder ihre Benutzung ist zu schmerzhaft, etwa wegen Erkältung. Wer nicht einfach warten kann, bis das Elend abgeklungen ist, braucht für die persönliche Kommunikation einen einfach zu bedienenden Ersatzkanal.

Zu diesem Zweck habe ich mir zusammen mit meiner derzeit ebenfalls erkältungebedingt stimmbeeinträchtigten Tochter einen Morsekommunikator ausgedacht: Ein kleines handliches Gerät mit einem gut ausbalancierten Knopf, der als Morsetaste dient. Damit äußert man dann einfach per Morsezeichen, was mündlich zu sagen einen Halssschmerz oder Heiserkeit hindert. Nach einer kurzen Eingewöhnung wird man schon bald flüssig morsen können, das ist deutlich einfacher als Schreibmaschine mit Zehnfingersystem, vielleicht vergleichbar mit Daumenbedienung der Smartphonetastatur.

Die Ausgabe kann als Ton, Licht, Vibration oder Rauchsäule oder in beliebigen Kombinationen erfolgen. Der Morsekommunikator kann per Bluetooth o.ä. Den Rest des Beitrags lesen »

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Nach Verwendung gründlich reinigen

Auf den Verpackungen von Kosmetik- und Körperpflegeartikeln stehen ja oft allerhand komische Sachen. Vieles davon muss man gar nicht so ernst nehmen, das schreiben die Hersteller da vermutlich nur hin, um den Platz auf den Verpackungen irgendwie zu füllen, damit die Etiketten nicht so leer aussehen. Aber manchmal wundert man sich dann doch.

Auf der Hülle eines Deo-Kristalls findet sich etwa der folgende Hinweis:

Tipp: Besonders lange haben Sie an Ihrem Deo Freude, wenn Sie den Kristall nach der Verwendung gründlich reinigen und trocknen.

Dieser Hinweis ist ungenau formuliert, teilweise sachlich falsch und eigentlich soweieso ziemlich überflüssig. Im Einzelnen:

Ich weiß nicht, wie andere Leute Deos verwenden, aber normalerweise trägt man sowas ja nach dem Waschen bzw. Duschen auf. Da sollte man eigentlich Den Rest des Beitrags lesen »


Kerzenreste

Schonmal versucht, einen Kerzenrest aus einem becherförmigen Kerzenhalter zu entfernen? Nicht gut. Wir nehmen oft kleine Gläser als Kerzenhalter, ungefähr 5cm Durchmesser, 80 oder 90 Milliliter Volumen. Oder diese kegelstumpfförmigen Teelichtgläser von Ikea. Da stellen wir dicke Kerzen rein, unten mit ein paar Tropfen Wachs festgemacht, und lassen sie brennen, bis sie alle sind.

Nur sind sie dann leider nicht alle, sondern der Docht kippt ins geschmolzene Wachs. Dann hat man noch knapp einen Fingerbreit Wachs unten drin. Und das da rauszukriegen ist so eine Sache.

Ich habe ja alles mögliche versucht:

Das ganze mit heißem Wasser anwärmen – da kann man nur Den Rest des Beitrags lesen »


Kanonen auf Spatzen

Mit Kanonen auf Spatzen zu schießen gilt, glaube ich, allgemein als eher nicht so sinnvoll. Als grob übertrieben. Als Ressourcenverschwendung und damit als nicht nachhaltig. Und das Letztere ist heutzutage praktisch eine Todsünde. Die Nachhaltigkeit ist in aller Politiker Munde und steht anscheinend kurz davor, in den Rang eines Dogmas erhoben zu werden.

Dem Ideal der Nachhaltigkeit diametral entgegengesetzt steht die weit verbreitete Einstellung, derzufolge es grundsätzlich besser ist, für möglichst alles ein elektrisches oder elektronisches Gerät zu benutzen. Diese Einstellung wird vor allem Männern nachgesagt. Wer auf sich hält hat für alles und jedes ein eigenes Gerät, und wenn man nicht jederzeit die E-Mail checken oder Knöpfe an kleinen Apparaten drücken kann oder aus irgendwelchen Gründen mal eine Stunde lang kein elektronisches Piepsen oder Trillern hört, wird man schon unruhig.

Der Versuch, diese Art Technikbegeisterung mit einer wie immer zu definierenden Nachhaltigkeit zu vereinbaren, macht oft zusätzlichen technischen Aufwand und dialektisch anspruchsvolle Verrenkungen nötig und führt gelegentlich zu absurden Blüten, aber das nur nebenbei.

Früher, um nun zum eigentlichen Thema dieses Artikels zu kommen, Den Rest des Beitrags lesen »


Die Banalitätsfalle

Dank Internet haben heute praktisch alle die Möglichkeit, ohne große Probleme eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Kommentarfunktionen und Diskussionsforen bieten Plattformen für öffentliche Äußerungen. Man kann mit ein paar Klicks ein kostenloses Blog einrichten, Facebook buhlt um Onlinezeit, Twitter lädt zur Mitteilsamkeit ein. Und wer nicht schreiben kann oder will, kann stattdessen Fotos bloggen, Videos auf Youtube hochladen oder Podcasts in die Welt setzen.

Seit dem Siegeszug der internetfähigen Smartphones können alle praktisch immer online sein und sich auf den verschiedensten Kanälen jederzeit online äußern. Man kann sich ohne viel Mühe online vollständig gläsern machen. Die Technik bietet faszinierende Möglichkeiten, man kann damit jede Menge Spaß haben und auf bisher nicht mögliche Arten Den Rest des Beitrags lesen »


Rauchmaschine

Neulich bin ich auf der Suche nach ganz was anderem zufällig* auf dieses Video der Smoking machine by Kristoffer Myskja gestoßen. Klasse Idee, wunderbares Gerät!

Ich persönlich mag Pfeifenrauch am Liebsten. Zigarrenrauch finde ich fast immer und fast überall ausgesprochen unangenehm, schlimmer finde ich nur kokelnde Hanfprodukte. (Übrigens weniger, weil es mich stört, dass Leute sich mit irgendwelchem Dreck das Hirn zerschießen oder weil Bekiffte tierisch nervig sein können, das trifft beides auf Besoffene genauso zu. Ich finde einfach den Geruch von dem Zeug furchtbar unangenehm.) Zigarrettenrauch ist meistens erträglich, sofern ich den Rauch nicht ins Gesicht geblasen kriege oder von der Seite vollgeräuchert werde. Zigarrillos rangieren meist irgendwo zwischen zigarrenartig unangenehm und zigarrettenartig egal. Pfeifenrauch dagegen finde ich normalerweise angenehm. Wenn etwa im Raucherbereich am Ende des Bahnsteigs jemand eine Pfeife raucht, füllt das den halben Bahnsteig mit Wohlgeruch. Das passiert eher selten, aber wenn, dann genieße ich das.

Nun rauche ich selbst nicht und will damit auch nicht anfangen. Natürlich könnte ich Den Rest des Beitrags lesen »