Salamitaktik, weitersäbeln

Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD holpern weiter vor sich hin. Es läuft nicht rund, aber man ist sich in einem einig: Man will zusammen regieren, koste es was es wolle. Da wird vorn beim Gegenüber geschleimt und hinten vor der Basis gepoltert. Die ehernen Grundsätze, die unverrückbaren Positionen und die nicht verhandelbaren Ideale werden hier und da schon mal ein bisschen aufgeweicht, zurückgestutzt, zurechtgebogen. Die Wahlversprechen fallen wie die Fliegen, bevor die neue Regierung überhaupt angetreten ist. Alles ganz im Sinne der von Marketingprofis ausbaldowerten Strategie der SPD (näheres hier unter Inland, genauer: ab Während der Entstehung dieses Artikels erschien auf taz.de…).

Sie säbeln also fleißig weiter an der Salami. Derzeit haben sie es von DNA-Tests. Man möchte in Zukunft Den Rest des Beitrags lesen »

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Salamitaktik

Seit den großen Protesten gegen die Volkszählung in den 80er Jahren ist die Bundesrepublik Deutschland konsequent in Richtung Überwachungsstaat umgebaut worden. Klar, viele Daten liefern die unbedarften und oft erschreckend desinteressierten Bürger selbst ganz freiwillig. Sie surfen ungeschützt im Internet, füttern Datenkraken wie Facebook oder Amazon mit allem, was sie von sich wissen, nutzen Apps auf dem Smartphone, von denen sie meistens gar nicht wissen, welche Daten und Messwerte die an wen weitergeben usw.

Deshalb kann man heute ganz legal mehr über jeden von uns erfahren, als das mit den Ergebnissen der Volkszählung theoretisch möglich gewesen wäre, und wenn man die eine oder andere Grauzone ausschöpft, gibt es noch viel mehr mehr über uns zu erfahren. Von illegalen Hackereien haben wir da noch gar nicht gesprochen, aber sowas macht ja auch niemand.

Trotzdem Den Rest des Beitrags lesen »


Überwachung aus der Luft

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SIE sind überall. Sogar auf der Toilette wird man beobachtet…


Privatsphäre

Mit der Privatsphäre ist das so eine Sache. Überwachungswütige Behörden versuchen immer wieder, sie möglichst umfassend auszuleuchten. Natürlich nur in unserem eigenen Interesse und immer zum Besten aller. (Wobei ich den Abgeordneten die besten Absichten und das ehrliche Bemühen um praktikable und faire Lösungen in den meisten Fällen durchaus abnehme.) Wer nichts Unrechtes tut, hat ja bekanntlich auch nichts zu verbergen, muss vor dieser Durchleuchtung deshalb keine Angst haben und braucht sich selbstverständlich auch nicht zu schämen. Die bei solchen Maßnahmen ermittelten Details aus dem Privatlebens von Überwachten behalten die Ermittler nämlich streng für sich, auch wenn man mit manchen Dingen, die Überwachte als peinlich empfinden könnten, im Internet sicher ein paar Lacher (und, wenn man es geschickt anstellt, ein paar Euro nebenbei) erzielen könnte.

Dass da sowieso niemand etwas peinlich finden muss, weiß im Prinzip jedes Vorschulkind, das unterwegs mal dringend musste und dem dann der zuständige Erwachsene, als es sich genierte, das Geschäft gleich am Wegrand zu erledigen, das natürliche und sehr wichtige Schamgefühl mit Da kuckt Dir auch ganz bestimmt niemand was weg auszureden versuchte. Ungefähr auf diesem Niveau Den Rest des Beitrags lesen »


Die Ausleuchter

Verschwörungstheorien sind seit Jahren schon voll der Renner. Die US-Regierung beispielsweise soll das ominöse Area 51 seit Jahrzehnten abriegeln, weil dort angeblich Ufos gelandet sind und seitdem Außerirdische herumspazieren. Deren galaktische Spaceschokolade will die Regierung nicht mit dem eigenen Volk und schon gar nicht mit dem Rest der Welt teilen. Dass das so ist, steht außer Frage – obwohl es Dutzende Organisationen und Vereine gibt, die sich die Aufklärung dieser Sauerei auf die Fahnen geschrieben haben, obwohl es mittlerweile zahlreiche Insiderberichte mit der wirklichen Wahrheit™ im Internet gibt und Herr von Däniken sich die Finger wundgeschrieben hat über das Thema, ist es immer noch eines der bestgehüteten Geheimnisse unserer Zeit. Die Vertuscher sind dabei so raffiniert, dass sie alle diese Berichte nicht löschen, die betreffenden Insider nicht verschwinden lassen und ihre Organisationen nicht verbieten. Andernfalls würde die Öffentlichkeit ja Den Rest des Beitrags lesen »