Das Projekt

Ich träume mir jetzt mal was zusammen. Also: Ich habe mit einer Handvoll Freunde aus Unizeiten zusammengeschmissen und ein Grundstück am Rand einer Kleinstadt gekauft. Teil eines alten Bauernhofs, ca. 5.000 Quadratmeter mit einer Scheune, teils Backstein, teils Holz, und einem langer Backsteinschuppen. Erstaunlich billig weil etwas vergammelt. Das zugehörige Bauernhaus ist anständig zurechtgemacht, steht vorn an der Straße ca. 50 m entfernt und gehört wem anders.

Wir konvertieren die Scheune und den Schuppen in Wohnraum für sechs, sieben Familien. Obwohl, was heißt Familien, es ist gemischter Haufen – ein paar Singles, kinderlose Paare, und eben Familien. Mehrere Großeltern kreisen um das Projekt, die werden möglicherweise auch Den Rest des Beitrags lesen »


Traumgespinste

Meine Jüngste meinte neulich beim Gute-Nacht-Sagen, es wäre doch gut, wenn man Sachen aus Träumen mitbringen könnte. Wenn man zum Beispiel von einem großen Haus ganz aus Schokolade träumt und man kann das dann in die Wirklichkeit mitnehmen. Eine interessante Idee, da verstehe ich schon, wie sie drauf kommt und warum sie das gut fände.

Auf den ersten Blick klingt das natürlich völlig utopisch. Träume sind wahrscheinlich nur eine Art Artefakte, die das Gehirn beim nächtlichen Ablegen des im Lauf des Tages Erlebten produziert. Man hat auf Träume keinen Zugriff, außer man ist sie selbst am Träumen. Schon nach dem Aufwachen sind sie meistens nicht mehr recht greifbar, allenfalls unscharf in Erinnerung, wenn überhaupt.

Andererseits ist das, was im Gehirn so abgeht, gar nicht so unzugänglich, wie der Volksmund sich das seit Jahrunderten vorstellt. So soll es schon vor Jahrzehnten jemand geschafft haben, die eigenen Gedanken direkt in Originalgeschwindigkeit mitzustenografieren. Ich weiß nur nicht mehr, wo ich das gehört habe und wer das gewesen sein soll. Aber egal, Den Rest des Beitrags lesen »