Volle Dröhnung

In diesen Tagen muss irgendein wichtiges Jubiläum im Zusammenhang mit dem berühmten Komponisten Richard Wagner stattfinden. Ich glaube, vor 200 Jahren wurde er geboren, und vor 130 Jahren ging er von uns. Die deutsche Qualitätspresse orgelt jedenfalls seit einer ganzen Weile schon andauernd Artikel über den Mann in die Welt. Allen voran die gute alte Zeit.

Tenor: Man muss ihn nicht mögen, ist ja durchaus kontrovers, aber man kommt nicht an ihm vorbei. Er ist heute noch so relevant wie vor 150 Jahren, einer der ganz, ganz großen. Und wer wo welches Wagner-Opus wie inszeniert, ist allemal feuilletontitelseitenpflichtiges Kulturereignis, dafür wird schonmal eine ganze Seite freigeräumt. (Ähnlich geht es übrigens mit Goethes Faust, an dem kommt man auch nicht vorbei, obwohl er sich meistens etwas dezenter in den Feuilletons herumdrückt.) Alles, was Rang und Namen hat in der einschlägigen Szene darf Den Rest des Beitrags lesen »