Und dann war da noch… (28)

… der Geadelte. Seit Herr Viver Smith für seine Verdienste um irgendwas wichtiges in den Adelsstand erhoben wurde, nennt man ihn Sir Viver.

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Leerlauf

Was ein Lehrplan ist, weiß man. Weniger bekannt ist dagegen, dass es auch Leerpläne gibt. In manchen Kommunen heißen die Abfallkalender oder so, bei der Post läuft das unter Nächste Leerung, und es soll Leute geben, die ihr gewohnheitsmäßiges Dauerfernsehen bzw. -surfen nur durch kurze Gänge zur Tanke und zum Klo unterbrechen. Auch eine Art Leerplan.

Analog versteht man unter Leergeld die Müllabfuhrgebühren, Briefmarken oder – wenn man gerade besonders ungnädig gestimmt ist – die GEZ-Gebühr den Rundfunkbeitrag.


Fahrradläden

Viel ist geschrieben, geschimpft, geklagt worden über die Mode, Friseursalons phantasievoll zu benennen. Von eher nicht so spannenden Denglischkrachern wie Hair and more oder Cut’n’Go über Dinger wie Haarmlos oder Abschnitt bis hin zu Höhenflügen wie Verdamp lang hair (danke, froutes!) ist für jeden Geschmack und jeden Grad an Abgebrühtheit etwas dabei, zusammen sicher ein ganzes Wörterbuch voll. Und die Texte über das Phänomen könnten wahrscheinlich mindestens ein weiteres Buch füllen.

(Die Gemeinde Haar bei München zappelt übrigens am Rand des Blickfeldes auf und ab. Jeder Lehrer kennt das: Ich weiß das, *schnipsschnips* Ich kenne die Lösung *hopshops* Nehmen Sie mich dran, ich weiß es! *hyperventilier*. In Haar gibt es den Haar in Haar-Friseur, den haar-club und Haar Schnitt. Man kann in der Hinsicht vermutlich froh sein, dass Glatz im früheren Schlesien jetzt Kłodzko heißt und nicht mehr deutsch ist.)

Friseurläden und ihre Namen (in Ostfriesland könnte einer sich Frieseur nennen!) werden also landauf landab diskutiert. Viel zu wenig Beachtung hat dagegen bisher die Tatsache gefunden, dass Fahrradläden auch oft wortspielerische Benennungen tragen. Lange gezählt sind die Tage, als solche Läden standardmäßig Zweirad-Meyer hießen oder Fahrrad-Müller oder Fahrradladen Grummelstadt, Zweiradfachgeschäft Schrauber, Bimmels Fahrradladen oder, vermutlich als erste Regung der Welle origineller Benennungen, einfach Der Fahrradladen (heute auch gern in CamelCase gesetzt als FahrRadLaden). Die Läden unter solchen Namen gibt es natürlich immer noch, aber eher so am Rand. Heute heißt das anders:

Hochverrad etwa, oder Den Rest des Beitrags lesen »


Digitale Alternativen

Also, Den Rest des Beitrags lesen »


Schiefe Bahn

Die Fliegenden Bretter haben sich gestern eine ganz üble Wortspielinfektion zugezogen. Das kann schon mal passieren, wenn man als Blogger mal nicht aufpasst. Bei der Gelegenheit ist mein altes Wortspielleiden wieder ausgebrochen, und ich muss an dieser Stelle ein paar Wortspielereien loswerden, die sich im Lauf der letzten Monate angesammelt haben. So sieht das dann aus:

Pakistan und Indien sind sich bekanntlich nicht sehr wohlgesonnen. Die tauschen in Kaschmir außer Verbalnoten auch schonmal fliegendes Blei aus. Deshalb Den Rest des Beitrags lesen »


Neues aus der Wortspielhölle

Im Herrenzimmer* und auf Zeit Online kann man sich über wortspielerische Namen von Friseurläden informieren. Eine ergiebige Quelle für mehr oder minder geistreiche Wortspiele sind auch die immer fantastischeren Namen von Erlebnisbädern. Bäckerläden mischen ebenfalls in der Wortspielmafia mit. Da gibt es die Back und Weck GmbH und eine Reihe von Läden, die ebenfalls Back und Weck heißen. Im Bahnhof von Weingarten (Baden) gibt es einen Bäckerladen namens Hin und Weck und Leimen hat einen Mc Weck. Vielleicht macht ja irgendwann irgendwo ein Back-Up auf, und daneben ein Eisladen namens Cool Down

Die Wurstfabrikanten wollen da natürlich auch nicht zurückstehen: Aoste verkauft Stickado – Die luftgetrocknete Salami-Spezialität für „Fein-Snacker“, und Wiesenhof nervt mit der revolutionären Geflügelsalami Black Puty. Bestimmt kommt irgendwann auch das Buch zur Wurst auf den Markt. Die Geschichte ginge ungefähr so: Den Rest des Beitrags lesen »