Am Strand

Vor kurzem ist die Sprottendeern bei mir im Blog aufgetaucht. Sie hat selbst auch mehrere Blogs, eines davon ist sprottendeern, ein anderes lästerliches. Auf lästerliches gibt es Anmerkungen zur Welt an sich, Gedankenspielereien und Verwunderungen, die mir vom Stil sehr liegen, und auf sprottendeern stellt sie alle möglichen netten Basteleien vor. Das heißt nicht unbedingt, dass ich mit den einzelnen Dingern viel anfangen kann, aber die Art, einfach so Sachen zu machen, gefällt mir.

Die auf sprottendeern vorgestellten Handarbeiten sind nämlich allesamt zweckfrei, und das finde ich gut. Ich mache auch gern Dinge, die zweckfrei sind oder wenigstens keinem offensichtlichen oder sinnvollen Zweck dienen. Meine Kuckucksmaschine etwa, die habe ich wirklich gebaut, und sie ist absolut nutzlos. Mir gefällt die Grundhaltung, Dinge einfach nur zu machen, weil es Spaß macht, weil sie schön sind, oder weil das Material eben da ist und zum Interagieren einlädt. Da muss gar nichts wie auch immer Benutzbares bei herauskommen.

Vor Jahren waren meine Frau und ich mal mit Bekannten aus Uni-Tagen, nennen wir sie Robert und Alicia, für einen Tag am Strand. Es war ein fauler Tag im Sommer, unter strahlender Sonne bei angenehmem leichtem Wind. Wir haben geredet, gelesen, gedöst, gelesen, gegessen, gedöst usw. Am Nachmittag bin ich dann ans Wasser und habe ungefähr einen Meter vom Meer entfernt angefangen, ein Loch zu graben, ungefähr 80 mal 80 cm, einen halben Meter tief. Die Idee war, Den Rest des Beitrags lesen »