Kraftwagenanlage

kraftwagenanlage

Der Zahn der Zeit hat einfach den längeren Atem…


10 Kommentare on “Kraftwagenanlage”

  1. aurorula a. sagt:

    Zahn der Zeit in allen Ehren, das ist aber auch ein mies gearbeitetes Schild.

    DIeses hier hängt in Wien soweit ich weiß immer noch:

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  2. gnaddrig sagt:

    „Mies gearbeitet“ ist vielleicht ein bisschen zu hart formuliert, das Ding hat immerhin um die 50 Jahre hinter sich. Für emailliertes Blech unter freiem Himmel ist das gar nicht so übel, glaube ich.

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  3. aurorula a. sagt:

    Hmm. Das wiener Schild hängt der Datierung zufolge immerhin etwa doppelt so lange (das Foto habe ich 2013 geschossen) an der Hauswand in der Gasse – und es sieht wesentlich neuer aus.
    Selbst wenn es nach dem Datum das auf dem Schild steht ein paar Tage oder Wochen gedauert hat bis es auch aufgehängt wurde ist das immer noch verdammt lange. Und auch wenn es nicht das erste Schild mit dem Text an der Stelle ist: der letztmögliche Zeitpunkt zu dem es sinnvoll gewesen wäre es zu erneuern ist auch eine ganze Weile her – Schwerfuhrwerkskutscher? Pferde am Zügel? Höchstens Fiaker gibt es da noch, aber die sind nicht gemeint 🙂

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  4. gnaddrig sagt:

    Klar, das Schwerfuhrwerkskutscher-Schild ist deutlich älter und offensichtlich haltbarer. Dabei kann das Kraftwagenanlage-Schild immer noch von durchschnittlicher oder sogar anständiger Qualität sein, ähnlich wie dieses hier, das ähnlich alt sein dürfte.

    Vielleicht hat man das Blech in Wien damals ordentlich grundiert, auch auf der Rückseite? Das war immerhin noch „gute alte Zeit“, vor allen Kriegen und so. Keine Ahnung.

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  5. noemix sagt:

    Das Ende ist meist nicht mehr weit,
    was leider festzustellen ist,
    wenn nicht mehr nagt der Zahn der Zeit,
    sondern bereits mit Löffeln frisst.

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  6. Pfeffermatz sagt:

    Vielleicht ist das „miese“ Schild einfach einer mieseren (salzhaltigeren?, saureren? wetterseitigeren?) Luft ausgesetzt als das in Wien, was ja schon quasi in Alpennähe ist. Was für Clara aus „Heidi“ gilt, kann ja auch für emaillierte Schilder gelten, gelle?

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  7. gnaddrig sagt:

    Naja, im Vergleich zu Wien ist das sicher deutlich näher am Meer, aber so richtig salzhaltig ist es da allenfalls vom Kalibergbau. Ein paar Straßen weiter hatte übrigens ein gutbürgerliches Gasthaus die Fischsektion der Speisekarte mit „Direkt vom Kutter“ überschrieben, was in Hannover dann doch leicht albern wirkt…

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  8. Achim sagt:

    „Direkt vom Kutter“ hatte ich mal in Dänemark. Der Kutter wurde auf den Strand gezogen, die Kiste mit den Fischen zur Küchentür der direkt daneben stehenden Bude hineingetragen, der Inhalt kam 20 min später in einwandfrei zubereitetem Zustand zur Vordertür wieder heraus.
    Solange der von dir genannte Kutter nicht auf dem Maschsee unterwegs ist (was ich für unwahrscheinlich halte), ist Nørre Vorupør in dieser Hinsicht ungeschlagen.

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  9. gnaddrig sagt:

    Maschsee bezweifle ich, Leine auch. Das Zeug kommt in Wirklichkeit wahrscheinlich aus Mannheim.

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  10. gnaddrig sagt:

    Das Wort „Kraftwagenanlage“ fand ich als Kind übrigens immer komisch, da konnte ich mir nie was drunter vorstellen. Auch „offenes Licht“ kannte ich nicht. In der Garage von meinem Großvater hing auch so ein Schild, und ich habe mich mindestens bis Ender der Grundschule jedesmal wieder gewundert, wenn ich das gesehen habe.

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