The paths you walk down…
Veröffentlicht: 15.02.2012 Einsortiert unter: Mein Senf dazu | Tags: Übersetzeralltag, Blume am Wegrand, Unterwegs, Witzig Schreibe einen Kommentar »Im Internet stoße ich immer wieder mal auf tote Links, wo dann statt des Gesuchten nur eine dröge 404-Not-Found-Seite angezeigt wird. Heute habe ich bei der Terminologierecherche zur Abwechslung mal eine sehr schön gemachte 404-Seite gesehen:

404 Page not found (A haiku)
The paths you walk down
lead to the treasures you seek.
But this one does not.
Da hat bei der Magento eCommerce Platform for Growth jemand eine nette Idee hübsch umgesetzt. Ich weiß natürlich nicht, ob Magento eine brauchbare Plattform ist, ob sie faire Bedingungen bietet, wie es dort mit Sicherheit und Datenschutz usw. aussieht. Aber so eine Blume am Wegrand ist doch allemal eine Erwähnung wert!
Das Ende ist noch näher!
Veröffentlicht: 14.02.2012 Einsortiert unter: Mein Senf dazu | Tags: Die Welt an sich, Esoterik, Geblödelt, Kopfschüttel Schreibe einen Kommentar »Eigentlich wissen wir es alle: Das Ende ist nah. Die Maya haben uns gewarnt, aber einige wollen es partout nicht wahrhaben. Deswegen haben wir jetzt eine weitere Warnung erhalten, wohl von den Maya, aber vielleicht waren es auch Außerirdische. Jedenfalls ist gestern nacht eine Bahnhofsuhr in Nordbaden um fünf vor zwölf stehen geblieben:
Das muss doch ein Zeichen sein, eine Warnung. Vielleicht die letzte! Ich habe es heute morgen mit eigenen Augen gesehen. Es ist fünf vor zwölf! Fünf vor zwölf ist fast vorbei! Noch ist es nicht zu spät, noch können wir das Steuer herumreißen und den von den Maya für 2012 angesetzten Weltuntergang zusammen feierlich begehen. Falls es mit dem Weltuntergang nicht doch wieder Terminschwierigkeiten gibt…
Schlechte Laune C30
Veröffentlicht: 13.02.2012 Einsortiert unter: Mein Senf dazu | Tags: Erfindung, Esoterik, Tirade Schreibe einen Kommentar »Homöopathie ist großartig. Echt! Man verdünnt ein bisschen Kräutersud bis weit jenseits der Nachweisgrenze, und schon hat man ein potentes Medikament. Je weniger Wirkstoff, desto stärker die Medizin, und man kann auf diese Art prinzipiell gegen jedes Leiden ein Mittel brauen. Das allein ist schon klasse. Aber die Homöopathie bleibt nicht im Gestern stehen, sie geht mit der Zeit und findet auch Lösungen für Probleme, die zu Hahnemanns Zeiten noch gar nicht abzusehen waren, beispielsweise Elektrosmog. Die Süddeutsche schreibt über das Geschäft mit der Angst vor Elektrosmog. Da wird ein homöopathisches Mittel gegen Elektrosmog erwähnt. Man beschießt Wasser mit für Elektrosmog typischen elektromagnetischen Strahlen. Dann wird es à la Hahnemann potenziert, d.h. verdünnt, geschüttelt, wieder verdünnt, wieder geschüttelt usw. Anschließend wird das so gewonnene verdünnte Wasser auf Zuckerkügelchen getropft und verkauft. Das soll dann vor den Folgen von Elektrosmog schützen.
Die Idee finde ich genial. Ich ärgere mich richtiggehend, dass sie nicht mir gekommen ist. Dafür spinne ich sie einfach mal weiter: Den Rest des Beitrags lesen »
Surfbretter und Batschelohren
Veröffentlicht: 19.01.2012 Einsortiert unter: Mein Senf dazu | Tags: Sprachkram, Wortschatz 1 Kommentar »Es ist schon eine Weile her, dass ich mich über launige “Versprecher” echauffiert habe (hier). Ich weiß gar nicht, warum mir Ausdrücke wie herzlichen Glühstrumpf (z.B. zum Burzeltag) und zum Bleistift so auf die Nerven gehen. Vielleicht, weil sie an die Art mancher Trolle erinnern, Namen oder Nicks in beleidigender Absicht zu verballhornen: Guido Westerwelle etwa Schwesterwelle zu nennen, oder die Bild-Zeitung Blöd-Zeitung. Ähnlich gelagert sind Rotz-Grün und Schwatz-Gelb als Regierungskoalitionen. Egal, die Bleistifte und Glühstrümpfe scheinen glücklicherweise langsam in Vergessenheit zu geraten, mir begegnen sie jedenfalls kaum noch. Auch das mittlerweile schon etwas in die Tage gekommene Schlepptop für Laptop ist selten geworden. Und nachdem Laptop sowieso weitgehend von Notebook verdrängt wurde, dürfte das eigentlich witzige und gut ausgedachte, aber trotzdem irgendwie bescheuerte Schlepptop mit ihm aussterben. Möge es* in Frieden ruhen…
Außerdem steigen neuerdings sowieso immer mehr Leute auf Tablet PCs um, und iPad könnte sich zum Begriffsmonopol für diese Sorte Computer entwickeln, ähnlich wie iPod für MP3-Player. Das Notebook wird darum wahrscheinlich Marktanteile verlieren und unwichtiger werden, und wer witzig sein will, nennt sein iPad dann Surfbrett. Und Surfbrett spielt – anders als Schlepptop – wenigstens nicht mit dem Wortlaut des ersetzten Begriffs, sondern beschreibt den Gegenstand und seine Hauptverwendung knapp und elegant.
Leider sind die Bleistifte und Glühstrümpfe eine Hydra, der für jeden Kopf, der ihr abfällt, ein neuer nachwächst. Die neuerdings auch in Deutschland üblichen Universitätsabschlüsse Bachelor und Master etwa konnten natürlich nicht so einfach hingenommen werden. Statt Bachelors sagen manche Leute anscheinend Batschelohren. Was haben wir wieder gelacht!
* - das Wort natürlich, nicht das Gerät
Spurlos verschwinden
Veröffentlicht: 19.12.2011 Einsortiert unter: Mein Senf dazu | Tags: Geblödelt, Spaß mit Buchtiteln Schreibe einen Kommentar »Wieder in der Buchhandlung. Wieder selbst zusammengestellt.

Nicht im Laden vorrätig waren die Titel How to Disappear: Erase Your Digital Footprint, Leave False Trails, and Vanish Without a Trace von Frank A. Ahearn und Eileen C. Horan, How to Disappear von Moki und How to Disappear von Duncan Fallowell.
Reim dich, oder…
Veröffentlicht: 16.12.2011 Einsortiert unter: Mein Senf dazu | Tags: Sprachkram, Tschörmenie schpieks Englisch, Werbung Schreibe einen Kommentar »Gestern ist mir an einem geparkten Smart ein schöner, denglisch angehauchter Werbespruch aufgefallen:
Learn hard to get smart!
Das soll sich wohl reimen: Lörn hart tu gett smart. Deshalb bin ich sicher, dass ein deutscher Muttersprachler das getextet hat. Den im Englischen häufigen stimmhaften Auslaut gibt es nämlich im Deutschen so nicht. Die deutschen Wörter Rat und Rad beispielsweise werden im Hochdeutschen praktisch gleich ausgesprochen: [ʁɑ:tʰ]. Den allerwenigsten Schulenglischsprechern dürfte bewusst sein, dass es diesen Unterschied im Englischen überhaupt gibt:
Englisch hard: BE [hɑ:d], oder AE [hɑ:rd]
Englisch hart (Hirsch): BE [hɑ:t], oder AE [hɑ:rt]
Dem in dieser Sache ungeübten deutschen Ohr klingt beides wie Deutsch hart: [hɑ:ʁtʰ]. Der Spruch reimt sich also tatsächlich, wenn man ihn mit deutschem Akzent ausspricht. Bei korrekter englischer Aussprache fällt er dagegen in die Kategorie “Reim dich oder ich fress dich”.
Immerhin kann man wohl ausschließen, dass hier ein Grammatikfehler vorliegt und der Spruch ganz etwas anderes bedeuten soll, nämlich: Learn hard to get a Smart – Lerne eifrig, um einen Smart zu kriegen. Artikelfehler dieser Art dürften eher typisch für Leute sein, deren Muttersprache keine Artikel hat, etwa Russisch. Aber das nur nebenbei.
Dass es mit dem Reimen in der Werbung nicht immer reibungslos klappt, ist aber auch nichts Neues. Da gibt es den Slogen Billig will ich, den der Diskounter Plus vor ein paar Jahren benutzt hat. Das funktioniert in Norddeutschland, bzw. im Hochdeutschen, weil das auslautende -ig dort -ich [ɪç] ausgesprochen wird. In den meisten süddeutschen Mundarten wird das auslautende -ig dagegen eher so ausgesprochen, wie die Schreibweise es vermuten lässt, nämlich [ɪɡ] oder [ɪk]. Und Billick will ich reimt sich nunmal nicht. In Berlin wäre es umgekehrt, Billich will ick, reimt sich aber auch nicht.
Der Smart mit dem Spruch gehört einer Immobilienfirma, die als Ausbildungsbetrieb Immobilienkaufleute ausbildet, aber - soweit ich feststellen kann – keine Schulungen o.ä. anbietet. Learn hard to get smart kann sich also kaum an zahlende Weiterbildungswillige richten, sondern allenfalls an Leute, die eine Lehre zum Immobilienkaufmann machen wollen. Oder aber man will den klassischen Kunden mit der eigenen Weltläufigkeit (Englischer Slogan) oder Kompetenz (Wir lernen ganz eifrig und sind deshalb besonders schlau!) beeindrucken. Vielleicht wäre es da gehässig, besonders schlechte Englischkenntnisse zu unterstellen und eine ganz andere Bedeutung für den Spruch zu vermuten:
Lernen auf die harte Tour macht schlau.
Assholocracy – Arschlöcher an der Macht
Veröffentlicht: 14.12.2011 Einsortiert unter: Mein Senf dazu | Tags: Neue Wörter, Sprachkram Schreibe einen Kommentar »Geoffrey K. Pullum schreibt im Language Log über die Pläne des Milliardärs Donald Trump, bei der Nominierung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten mitzumischen und unter Umständen selbst zu kandidieren. Der Gedanke bereitet Pullum erhebliches Unbehagen. Deshalb gefällt ihm ein Vorschlag seines Sohnes zur Sache. Man brauche, so Pullum junior, einen offiziellen Fachausdruck für den Sachverhalt “Herrschaft der Arschlöcher”: Assholocracy.
Sein Sohn habe recht, und das Rennen um die Nominierung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten illustriere das Konzept sehr schön. Der Gedanke, dass jemand wie Trump tatsächlich politische Macht gewinnen könnte, sei Grund genug, für Assholocracy zu stimmen, wenn die American Dialect Society im Januar wieder das Wort des Jahres wählt.
Leider sei das Wort bisher noch viel zu selten, als dass es Aussicht auf Erfolg hätte – seltene Wörter würden eher nicht zum Wort des Jahres gewählt. Deshalb solle man das Wort möglichst oft googlewirksam verwenden, damit die Zahl der Google-Treffer soweit steigt, dass das Wort eine Chance hat.
Irgendwie gefällt mir die Idee, darum schreibe ich auch hier darüber. Das Phänomen Assholocracy ist weltweit verbreitet. Also dürfte es weltweit den Bedarf für eine Benennung des Konzepts geben. Als Lehnwort ist es im Deutschen schwer auszusprechen, zumindest bei der Betonung werden die meisten sich verhaspeln. Darum braucht man Übersetzungen dafür.
Bloß, wie soll es auf Deutsch heißen? Die nächstliegende Übersetzung wäre Arschlochokratie. Das klingt etwas sperrig, müsste aber gehen. Arschokratie ist zwar kürzer, aber nicht wirklich schön. Mir fällt aus dem Stand auch nichts Pseudolateinisches oder -griechisches ein. Drecksackokratie wäre denkbar, gefällt mir aber auch nicht recht. Also Arschlochokratie, jedenfalls bis jemand was besseres vorschlägt. Vielleicht schafft sie es ja mal in den Duden…
Nachtrag:
Immerhin schient die Strategie mit den Googletreffern zu funktionieren. Nach der Lektüre des Artikels im Language Log (14.12.2011, ca. 14 Uhr) habe ich für assholocracy 671 Treffer bei Google erhalten. Bei Veröffentlichung dieses Beitrags (14.12.2011, ca. 22 Uhr) gab es schon 1.640 Treffer. Und jetzt (15.12.2011, ca. 11:30 Uhr) sind wir bei ungefähr 3.600. Nur weiter so! Das nächste Wort des Jahres ist im Anflug.
Noch ein Nachtrag:
Mittlerweile (16.12.2011, 11:45 Uhr) gibt es für assholocracy schon 6.900 Treffer bei Google.
16.12.2011, ca. 21:00 Uhr: 8.210
19.12.2011, ca. 10:00 Uhr: 34.000
20.12.2001, ca. 10:30 Uhr: 41.500
22.12.2011, ca. 09:30 Uhr: 13.600 - Nanu?
22.12.2011, ca. 11:00 Uhr: 13.200 – Wie jetzt?
23.12.2011, ca. 10:30 Uhr: 13.500
30.12.2011: 11.800
02.01.2012: 13.300
13.01.2012: 14.900
09.02.2012: 12.300
16.02.2012: 10.100
Schaum undos
Veröffentlicht: 09.12.2011 Einsortiert unter: Mein Senf dazu | Tags: Kopfschüttel, Moderne Technik Schreibe einen Kommentar »Mit Kaffeemaschinen kann man immer wieder merkwürdige oder witzige Dinge erleben. Oft ist es das Umfeld, das heiter stimmt, wenn etwa der Betreiber wohlgemeinte aber unbeholfen formulierte und übersetzte Mitteilungen an die Maschine hängt (wie z.B. hier oder hier). Manchmal ist aber auch die Maschine selbst des Pudels Kern.
Vor ein paar Jahren ist mir eine Maschine der Marke bremer begegnet, wo das Wort Café im Display sinnigerweise mit Caf. abgekürzt worden war. Wohlgemerkt: das war eine Flüssigkristall-Matrixanzeige, die eine Festbreitenschrift mit 6×7 Punkten pro Buchstabe verwendet. Da verbraucht jedes Zeichen eine Stelle, egal ob es ein W ist, ein i, ein é oder eben ein Punkt. Durch die Abkürzung wurde also genau gar kein Platz auf dem Display gespart. Der einzige Effekt war die schlechtere Lesbarkeit, weil man die Abkürzung im Kopf erst auflösen musste.
Dazu war in diesem Fall zwar keine große Gehirnakrobatik nötig, aber trotzdem: Immer, wenn man zum Verstehen eines Textes Abkürzungen auflösen oder aus anderen Gründen mehr als unbedingt nötig nachdenken muss, wird man aus dem Textfluss herausgerissen. Je besser der Autor es schafft, solche Stellen zu vermeiden, desto lesbarer ist der Text, desto weniger anstrengend ist es für den Leser. In einem einzigen Wort mit vier Buchstaben eine solche Unterbrechung unterzubringen ist schon eine Leistung. Auf längere Texte hochgerechnet kommt man da auf Unlesbarkeitswerte, die bestimmt mit google-übersetzten Bedienungsanleitungen taiwanesischer Billig-Elektronik mithalten können. Das ist aber sicher nicht das Marktsegment, in dem sich der Hersteller positioniert – die Franke Kaffeemaschinen AG sieht sich eher am exklusiven Ende des Spektrums und gibt viel auf die Qualität und das funktionale Design ihrer Produkte. Leider sind solche Holperigkeiten auf der Benutzungsoberfläche nicht besonders funktional und passen nicht recht zu dem hohen Anspruch.
Sei’s drum, der Fehler wäre immerhin recht einfach zu beheben gewesen – der Servicetechniker hätte beim nächsten Wartungstermin wahrscheinlich nur den Text ändern müssen.
Bei den neuen Maschinen von WMF geht das nicht so einfach: Den Rest des Beitrags lesen »
Zwillinge
Veröffentlicht: 05.12.2011 Einsortiert unter: Mein Senf dazu | Tags: Geblödelt, Unterwegs Schreibe einen Kommentar »Das ist jetzt weder Zufall noch Buchhändlerhumor, sondern ich habe es mir in der Buchhandlung selbst zusammengestellt:
Beide Bücher sind 2010 erchienen. Die beiden Buchtitel unterscheiden sich nur durch das Leerzeichen zwischen Cross und Fire bei James Patterson, das sieht fast nach einer Beinahekollision aus. Obwohl, es gibt noch mehr Bücher die Crossfire heißen:
Nicht im Laden vorrätig waren Crossfire von Andy McNab (2008), Crossfire von P. M. Carlson (2006), Crossfire: A High Risk Novel von JoAnn Ross (2008), Crossfire: A Clone War Novel von Terry Bisson (2003) und Crossfire: The Plot That Killed Kennedy von Jim Marrs (1993).
Supergesund
Veröffentlicht: 02.12.2011 Einsortiert unter: Mein Senf dazu | Tags: Die Welt an sich, Witzig Schreibe einen Kommentar »Darüber, ob man Fleisch essen darf oder sollte, sind die Meinungen nach wie vor ziemlich geteilt. Viele gehen damit nach der Devise “Leben und leben lassen” um. Andere entwickeln dagegen ein gewisses Sendungsbewusstsein und vertreten ihre Position mehr oder weniger öffentlich und lautstark, gelegentlich auch recht aggressiv. Das kommt bei überzeugten Fleischessern vor, ist aber auffälliger, wenn es Leute tun, die sich aus ethischen Gründen vegetarisch (oder – das Ethikargument zuendegedacht – vegan-vegetarisch) ernähren.
Interessant wird es, wenn Vegetarier und Nichtvegetarier miteinander zu tun haben. Wer auf wen wie Rücksicht nimmt, ist nicht immer klar. Generell scheint ungefähr folgendes üblich zu sein: Wer einen Vegetarier zu sich nach Hause zum Essen einlädt, wird in der Regel bei der Gelegenheit vegetarisch kochen, außer vielleicht bei einer Grillparty. Wer als Nichtvegetarier bei Vegetariern zum Essen eingeladen ist, wird dort selbstverständlich vegetarisch bewirtet werden. Dass sich jemand daran stört, kein Fleisch vorgesetzt zu kriegen, dürfte eher selten sein.
Ich will hier keine Diskussion darüber anfangen und verzichte daher auch darauf, die verschiedenen Argumente pro und contra Vegetarismus darzustellen. Aber auf dem Schnipselfriedhof ist mir eben ein wunderschönes Stammtischplädoyer für das Fleischessen begegnet, das ich hier unbedingt loswerden will:
Ab 3:56 erklärt Norbert die Welt
Norbert (der Wirt): Also, wenn Ihr mich fragt, kommt’s vor allem drauf an, sich gesund zu ernähren. Ich halt mich strikt an die Ernährungspyramide.
Spinne (der Positive mit dem Hackfleisch): Sieht man Dir gar nicht an, hihi!
Kloß (der Deprimierte mit dem Bier): Ernährungspyramide?
Norbert: Kennste doch, man soll vor allem Getreideprodukte essen und nur ganz wenige Pralinen und Gummitiere und so.
Spinne: Genau. Brot und Müsli zum Beispiel.
Norbert: Müsli? Seh ick so aus? Fleisch mein ick, Alter, Fleisch! Kühe, Schweine, was grad anliegt. Wird alles aus Futtergetreide hergestellt. Fleisch ist so’ne Art Getreidekonzentrat. Um ein Kilo Steak herzustellen, braucht man 25 Kilo Futtergetreide oder so. Ist also supergesund. Und Bier natürlich.
Kloß: Darauf ein kleines Steak. Prost! (Trinkt sein Bier leer)
Was soll man da noch sagen? Prost und schönes Wochenende!

